9. Mai 2013, 16:13 Uhr
Nach Havarie auf Außenweser
Die Bergung der Container nach der Havarie von zwei Frachtern in der Außenweser ist abgeschlossen. Das hat das Havariekommando in Cuxhaven mitgeteilt. Die 14 Frachtboxen wurden am Himmelfahrtstag nach Bremerhaven gebracht. Noch am Vorabend mussten die Bergungsarbeiten wegen schlechten Wetters und Dunkelheit unterbrochen werden.
Die Container waren nach Angaben des Havariekommandos hauptsächlich mit Holz und Papier beladen. Dadurch sogen sich die ins Wasser gefallenen Boxen voll und wurden extrem schwer.
Video: Schiffskollision auf der Außenweser
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Der Schwimmkran hatte am Mittwochabend mit der Arbeit begonnen und den ersten Container auf einen Ponton gehoben. Die Einsatzkräfte mussten nach Angaben des Havariekommandos behutsam vorgehen. Die ersten beiden Boxen, die auf den Ponton geladen wurden, wogen jeweils rund 60 Tonnen. Das ist knapp dreimal soviel wie vor der Havarie.
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von einem Aufklärungsflugzeug. Das sollte eventuell noch frei schwimmende Ladungsreste aufspüren. Die Blechboxen waren nach dem Zusammenstoß zweier Containerschiffe über Bord gegangen. Die Ursache für die Kollision steht noch nicht fest. Die Wasserschutzpolizei vermutet einen technischen Defekt.
Mehrere von Schleppern gesicherte Container hatten sich durch die starke Strömung wieder losgerissen und mussten zunächst geortet werden. Mit dem Mehrzweckschiff "Neuwerk" konnten sie am Ende gehoben werden. Zur Unterstützung forderte das Havariekommando den Schwimmkran Enak an. Die Container sollen nun in Bremerhaven auf ihre Schäden untersucht werden.
Die Containerfrachter "Maersk Kalmar" und "Conmar Avenue" waren am 7. Mai 2013 in der Außenweser vor der kleinen Insel Mellum kollidiert und hatten dabei die Container verloren. Der Bug der "Conmar Avenue" ist stark eingedellt. Die Unglücksursache ist noch unklar. Die Wasserschutzpolizei ermittelt. Aus Hafenkreisen heißt es, ein Schiff habe bei einem Überholmanöver einen Motorschaden gehabt.
Die Weser war bis zum späten Abend des 7. Mai 2013 für den Verkehr gesperrt. Mehrere der über Bord gegangenen Container lagen auf einer Sandbank. Seit der Havarie der beiden Containerschiffe waren zahlreiche Einsatzfahrzeuge vor Bremerhaven, darunter Schlepper, ein Peilschiff, das Mehrzweckschiff Neuwerk, ein Tonnenleger sowie ein Zoll- und ein Wasserschutzpolizeiboot. Das Ölüberwachungsflugzeug des Havariekommandos war zudem für mehrere Kontrollflüge in der Luft.
tagesschau.de
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