27. März 2013, 10:12 Uhr
Millionen Pflanzen nicht verkauft
Der frostige Frühling mit festgefrorenen Böden verdirbt den Gärtnern in Niedersachsen und Bremen das Geschäft. Derzeit verkaufen sich Frühlingsblumen wie Stiefmütterchen, Primeln oder Gänseblümchen fast gar nicht, sagte der Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Gartenbau, Axel Boese, in Bremen. Schätzungsweise ein gutes Viertel der Frühjahrsware sei bereits verdorben.
Diese Winterlinge gehören zu wenigen blühenden Pflanzen im Garten zurzeit.
Die Gartenbaubetriebe hoffen auf wärmere Tage nach Ostern. Die Zahl der noch nicht verkauften Pflanzen gehe in die Millionen, sagte Reiner Bormann von der Gartenbauzentrale Papenburg (Emsland), der mehr als 60 Gartenbaubetriebe in Nordwestniedersachsen angeschlossen sind. "Die Ware steht noch nicht in den Regalen, sie ist vom Handel noch gar nicht abgerufen worden." In den Betrieben werde daher allmählich der Platz knapp, weil bereits die Balkonpflanzen heranwüchsen. "Da wird auch Ware vernichtet werden müssen", sagte Bormann. Genaue Angaben zu Umsatzverlusten im Vergleich zum Vorjahr wollte er nicht machen. "Im Vorjahr ist alles verkauft worden, in diesem Jahr steht noch 50 bis 60 Prozent in den Gärtnereien."
Ein Großteil der Ware werde sich bei milderem Wetter nach Ostern verkaufen, sagte Boese. Die Kunden würden sicherlich nicht sofort etwa zu Geranien und Petunien greifen, auch wenn es vereinzelt schon Werbung dafür gebe. "Das ist Verbraucherverführung im negativen Sinn", sagte Boese. Noch bis in den Mai hinein könne es Bodenfrost geben, dafür benötige man die robusteren Pflanzen. In Niedersachsen und Bremen gibt es laut Boese zwischen 2.500 und 3.000 Gartenbaubetriebe in allen Sparten, von Friedhofs- und Landschaftsgärtnern bis Gemüse- und Zierpflanzenbetriebe.
"Frühblüher und eine Stange Dynamit für die Kunden"
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