25. März 2013, 8:15 Uhr
Futtermittel-Skandal
Am 25. März 2013 sollen die Ergebnisse der Proben von vier Milchbetrieben im Emsland veröffentlicht werden. Das Landwirtschaftsministerium hatte sie am 24. März vorsorglich gesperrt. Die Betriebe sollen mit Futtermais beliefert worden sein, der mit dem Schimmelpilz Aflatoxin belastet ist.
Die Milch der Betriebe darf nicht verarbeitet werden, bis feststeht, ob sie unbelastet ist. Nach Angaben des Verbraucherschutz-Ministeriums in Hannover soll der möglicherweise kontaminierte Mais aus Osteuropa zunächst nach Rotterdam gelangt sein. Anfang März 2013 war bekannt geworden, dass Landwirte in mehreren Bundesländern mehr als 10.000 Tonnen Futtermais aus Serbien bekommen hatten, der mit dem krebserregendem Aflatoxin verseucht war.
Giftiger Futtermais – Vier Fragen, vier Antworten
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