11. Oktober 2012, 12:21 Uhr
Feierliche Eröffnung
Nach vier Jahren Bauzeit ist die Autobahn 1 zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck am Donnerstagvormittag offiziell wieder freigegeben worden. Auf dem Betriebshof Sittensen feierten das private Baukonsortium "A1 mobil", Politiker und geladene Gäste den durchgehenden Ausbau auf sechs Spuren der 73 Kilometer langen Strecke.
Jetzt soll der Verkehr zwischen Bremen und Hamburg wieder unbehindert fließen.
Seit 2008 hat das Konsortium die Strecke einschließlich aller Brücken für rund 650 Millionen Euro erneuert. "A1 mobil" erhält bis zum Jahr 2038 einen Teil der Lastwagen-Maut und muss über die 30-jährige Laufzeit des Vertrags auch für den Unterhalt der Strecke sorgen. Dieses Modell ist in Niedersachsen und Bremen einmalig. Die Arbeiten an der Autobahn konnte das Konsortium rund drei Monate früher als geplant abschließen.
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"Der ambitionierte Zeitplan wurde mehr als eingehalten und die Qualität stimmt", sagte Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) am Donnerstag in Sittensen. Dies sei ein Beleg dafür, dass Projekte in öffentlich-privater Partnerschaft eine Alternative zu allein staatlich finanzierten Bauvorhaben sein könnten, die in der Regel schrittweise umgesetzt würden.
Der Geschäftsführer von "A1 mobil", Lutz Hoffmann, versicherte, es sei im Interesse seines Unternehmens, für einen guten Unterhalt der Strecke zu sorgen. "A1 mobil" nehme umso mehr Geld ein, je mehr Lastwagen die Strecke nutzten. Auf Strecken mit offenporigem Asphalt soll die Fahrbahndecke mindestens sieben bis acht Jahre halten, in anderen Bereichen 12 bis 15 Jahre.
Gebaut wurde nicht wesentlich anders, als bei anderen Autobahnen. "Die Anfangsinvestition ist vielleicht ein wenig höher", hatte Hoffmann im Vorfeld gesagt. "Das ist gut investiertes Geld, wenn ich in 10 oder 20 Jahren deutlich weniger an der Fahrbahn machen muss, als das sonst üblicherweise der Fall ist." Anders als beim Staat sollen kleinere Reparaturen immer sofort ausgeführt werden.
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