Lesebuch
Jean Paul auf einem Gemälde von Heinrich Pfenninger (1797/98)
Kein Schriftsteller, vor allem kein Romancier des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, hat so wundersam großartige Bücher vorgelegt, wie der 1763 in Wunsiedel geborene und 1825 in Bayreuth gestorbene Johann Paul Friedrich Richter, genannt Jean Paul. Die literarische Welt feiert nun seinen zweihundertfünfzigsten Geburtstag.
Jean Paul hat als satirischer Erzähler begonnen, dann aber vor allem in zahlreichen Romanen sein von Jonathan Swift und Laurence Sterne beeinflusstes Fabuliertalent entwickelt. Als wein- und bierseliger Genussmensch, als Frauenliebling und ironischer Sprachzauberer wurde er einer der literarischen Stars seiner Zeit. Seine satirisch-ironischen Kleinbürgeridyllen und humoresken Zeitbilder, seine politischen Romane, sein reiches essayistisches und epistolares Werk gehören zum Besten, was die Periode von Aufklärung, Klassik und Romantik hervorgebracht hat. In seiner "Selberlebensbeschreibung" kann man den gewitzten Autor über sich selbst berichten und reflektieren hören.
Sprecher: Hans Paetsch
Produktion: HR 1975
Info: Lesebuch
![Bücher im Regal [Quelle: Radio Bremen] Bücher im Regal [Quelle: Radio Bremen]](/nordwestradio/sendungen/lesebuch/infobild134_v-mediateaser.jpg)
Fortsetzungslesung großer, für den Funk eingerichteter Romane und Erzählungen.
Sendezeit:
Mo., - Fr., 18:30 - 19 Uhr
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