Lesebuch
Katherine Mansfield (1888-1923) wurde als Tochter eines Bankiers in Neuseeland geboren. Nach einer Ausbildung am Londoner Queen's College studierte sie Musik in Neuseeland. Zurückgekehrt nach England begann sie zu schreiben. Nach einer kurzen Ehe lernte sie 1911 lernte den Literaturkritiker John Middleton Murry kennen, den sie sieben Jahre später heiratete. Murry gab Literaturzeitschriften heraus, in der Mansfield ihre Erzählungen veröffentlichen konnte. Außerdem gründeten sie zusammen mit dem Schriftsteller D. H. Lawrence 1916 die Zeitschrift "Signature". Bald darauf erkrankte Mansfield an Tuberkulose und verbrachte einige Zeit mit Kuraufenthalten in Südfrankreich und der Schweiz.
Mit der Veröffentlichung der Kurzgeschichte "Prelude" (1918) und einer Sammlung von Short Stories gelang ihr der endgültige literarische Durchbruch. "The Garden Party and Other Stories" (1922) war das letzte vor ihrem Tod veröffentlichte Werk. Vergeblich hatte Katherine Mansfield gehofft, in einem Sanatorium nahe Fontainebleau wieder Kraft zu schöpfen. Doch im Januar 1923 starb sie im Alter von 34 Jahren.
Katherine Mansfield schrieb vor allem Erzählungen, die stark von Anton Tschechow beeinflusst waren. Neben ausführlichen impressionistischen Familiengeschichten finden sich knappe poetische Skizzen. Alle Erzählungen sind stark von persönlichen, schicksalhaften Erlebnissen geprägt und geben Einblick in das gesellschaftliche Leben des wilhelminischen Deutschland und der neuseeländischen Heimat der Autorin.
Info: Lesebuch
![Bücher im Regal [Quelle: Radio Bremen] Bücher im Regal [Quelle: Radio Bremen]](/nordwestradio/sendungen/lesebuch/infobild134_v-mediateaser.jpg)
Fortsetzungslesung großer, für den Funk eingerichteter Romane und Erzählungen.
Sendezeit:
Mo., - Fr., 18:30 - 19 Uhr
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