Lesebuch
Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften, Rowohlt Verlag, 1994
Das Buch ist bis heute in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts einzigartig. Es versucht, der Komplexität des modernen Daseins mit einem vielschichtigen Handlungs-, Beziehungs- und Personengeflecht literarisch gerecht zu werden. Immer wieder von essayistischen und philosophischen Reflexionen durchzogen, versucht sich der Roman an einer satirisch-ironischen Abrechnung mit den zentralen Ideologien der Vorkriegs- und Kriegsjahre in Europa.
Die Hauptgestalt Ulrich, der Mann mit dem ausgeprägten "Möglichkeitssinn", wird in einem kunstvoll inszenierten Geschehen mit dem Wahnsinn einer aus allen Fugen geratenen Welt kontrastiert. Die Frage nach der Spaltung und Erosion des modernen Bewusstseins und nach den Möglichkeiten einer ‚anderen’, womöglich ganzheitlichen Wirklichkeitserfahrung inspirieren das Erzählwerk Musils.
"Der Mann ohne Eigenschaften" gilt noch heute als ein Monumentalwerk der Literaturmoderne. Gert Heidenreich liest das Werk in sechzehn Folgen.
Produktion: BR 1980
Info: Lesebuch
![Bücher im Regal [Quelle: Radio Bremen] Bücher im Regal [Quelle: Radio Bremen]](/nordwestradio/sendungen/lesebuch/infobild134_v-mediateaser.jpg)
Fortsetzungslesung großer, für den Funk eingerichteter Romane und Erzählungen.
Sendezeit:
Mo., - Fr., 18:30 - 19 Uhr
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