Lesebuch
1789, im Jahr der französischen Revolution, erschien in der Schweiz die Autobiografie eines ungewöhnlichen Autors: Ulrich Bräker, damals 54 Jahre alt, war zuerst Knecht und Salpetersieder, später 'Baumwollfergger', eine Art Handelsvertreter. Als junger Mann wurde er zum Kriegsdienst gezwungen – und war während einer Schlacht in Böhmen desertiert. Nach Hause, in den Kanton St. Gallen zurückgekehrt, heiratete Bräker und wurde Vater. Und nachts las er, was er in die Hände bekommen konnte, darunter auch Shakespeare-Dramen.
Irgendwann fing er an, Notizen zu machen, aufzuschreiben, was er beobachtete, erlebte und dachte. Der Schulmeister von Ambühl entdeckte die Notizen, veröffentlichte sie – und überlieferte der Nachwelt damit ein einzigartiges Zeugnis. Denn die Weltsicht eines 'braven Sohnes der Natur', so der Herausgeber Füssli, ist zu dieser Zeit nirgendwo anders dokumentiert als in Bräkers autobiografischem Text "Der arme Mann im Tockenburg".
Sprecher: Peter Arens
Produktion Radio Bremen 1979
Programmtipp: Lesebuch "Der arme Mann im Tockenburg" , [3:41]
Info: Lesebuch
![Bücher im Regal [Quelle: Radio Bremen] Bücher im Regal [Quelle: Radio Bremen]](/nordwestradio/sendungen/lesebuch/infobild134_v-mediateaser.jpg)
Fortsetzungslesung großer, für den Funk eingerichteter Romane und Erzählungen.
Sendezeit:
Mo., - Fr., 18:30 - 19 Uhr
Übersicht
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