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Ulrike Edschmid: Das Verschwinden des Philip S.

Mehr als zwei Jahrzehnte lang war die Rote Armee Fraktion in Deutschland der Inbegriff von Terror, Gewalt und Mord. Der RAF  fielen mehr als 30 Menschen zum Opfer. Am 20. April 1998 löste sich die RAF offiziell auf. Eine Zäsur. Und auch der Beginn einer Spurensuche. Das ist genau 15 Jahre her. Und gerade in diesen Tagen erscheinen Bücher und Filme, die noch einmal diesen Teil deutscher Vergangenheit in den Blick nehmen. Mit dem historischen Abstand kommt es dabei zu anderen und interessanten Bewertungen. Das ist beim Film von Nina Grosse der Fall und auch im Buch von Ulrike Edschmid. In "Das Verschwinden des Philip S." erzählt sie die tragische Geschichte ihres Freundes Philip S., der 1967 von Zürich nach Berlin kam, um Filme zu machen, sich der terroristischen "Gruppe 2. Juni" anschloss und in den bewaffneten Untergrund ging. Lore Kleinert stellt das Buch vor.
  • Autor/-in:Lore Kleinert
  • Länge:4:57 Minuten
  • Datum:Samstag, 20. April 2013
  • Sendereihe:Hot Jazz | Nordwestradio