Ingeborg Bachmanns "Kriegstagebuch" - Gespräch mit Hans Höller
Im Jahr 2008 erschien unter dem Titel "Herzzeit" der bewegende Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Zu diesem Dokument der Freundschaft zwischen der jungen österreichischen Lyrikerin und dem Dichter des jüdischen Czernowitz gibt es nun ein Vorspiel: Das "Kriegstagebuch" von Ingeborg Bachmann, das in den Feuilletons zu Recht als Entdeckung gefeiert wird. Es sind nur ein paar DIN-A-4-Seiten, die von diesem Kriegstagebuch im Privatnachlass der Familie existieren und nun als Buch erschienen sind. Notate einer 18jährigen vom Spätsommer 1944 bis Juni 1945. Ein Gespräch mit dem Herausgeber, dem Salzburger Germanisten und Bachmann-Forscher Hans Höller.