Ferinand Beneke: Tagebücher - Gespräch mit Frank Hartje
Tagebücher sind eine einzigartige Quelle um die Vergangenheit zu erforschen, umso mehr, wenn sie einen Zeitraum von über fünfzig Jahren umfassen. Der Wallstein Verlag bringt die Tagebücher von Ferdinand Beneke (1774-1848) heraus. Ein gebürtiger Bremer Kaufmannssohn, der sich mit zwanzig nach seinem Jurastudium in Hamburg niederließ und dort als Advokat Karriere machte.
Von 1792 bis 1848 führte er Tagebücher, die die Kulturgeschichte des Bürgertums zwischen Revolution, Aufklärung und Romantik auf faszinierende Weise dokumentieren. Ein siebenköpfigen Wissenschaftlerteam arbeitet an der kritischen Edition, deren erster Teil jetzt in fünf Bänden vorliegt. Einer von ihnen ist Frank Hatje, der Gast in der Literaturzeit war.