30. April 2013, 20:05 Uhr
Musikwelt
Die Stadt am Bosporus ist voller Gegensätze. Kulturen und Religionen haben ihre Spuren hinterlassen und das nicht nur in den Gebäuden sondern auch in der Musik. Das Pera Ensemble versucht den Bogen zwischen alter und neuer Musik zu spannen. Kommen Sie mit auf eine musikalische Reise durch den Orient und Occident.
Istanbul bei Nacht
Der Duft von Kaffee und orientalischen Gewürzen, farbenprächtige Stoffe, der Klang der Moscheen – Istanbul ist eine Stadt, die die Sinne geradezu überspült. Ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen mit einer ungeheuer reichen Geschichte und einer pulsierenden Gegenwart. All diese Strömungen und Sinneseindrücke fließen in der türkischen Musik zusammen.
Schon im 17. Jahrhundert hat Dimitrie Cantemir in einem Manuskript türkische Melodien gesammelt und aufgeschrieben – Musik, die Jordi Savall mit seinem Ensemble Hesperion XXI lebendig werden lässt. Das Pera Ensemble schlägt die Brücke zwischen Barockzeit und Gegenwart, es will nicht einfach die barocke Türkenmode neu beleben, sondern sucht einen eigenen, heute gültigen Klang. Das gelingt bestens auf dem Album "Café – Orient meets Occident".
Auf der Suche nach einer eigenen und doch explizit türkischen Sprache ist auch der international bekannte Komponist und Pianist Fazil Say. Seine "Istanbul Symphony" ist eine Hommage an die Heimat. Mit der hat er allerdings derzeit Konflikte: In der Türkei läuft gegen ihn ein Prozess wegen angeblicher "Verunglimpfung des Islams".
Am Mikrofon: Friederike Westerhaus
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Info: Musikwelt
Die "Musikwelt" bietet Kompositionen quer durch die Jahrhunderte und die Kulturen. Wir berichten über große Musikereignisse und feiern bedeutsame Jahrestage. Jeden Freitag senden wir im vierzehntägigen Wechsel Aufnahmen von den Magiern der "schwarzen und weißen Tasten" sowie ganz besondere Konzertmitschnitte.
Sendezeit:
So., 6:05 – 8 Uhr
Mo. – Fr.: 20:05 – 22 Uhr Mehr...
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