14. Mai 2013, 20:05 Uhr
Musikwelt
Cristóbal Halffter, Jahrgang 1930, ist der bedeutendste zeitgenössische Komponist Spaniens, der als einer der größten Erneuerer und Brückenbauer gilt. 1956 schrieb er "Tres piezas para cuarteto", die als sein erstes Streichquartett gelten. Es ist geprägt von dem Trauma des Bürgerkriegs.
Cristóbal Halffter
Cristóbal Halffter, Jahrgang 1930, ist der bedeutendste zeitgenössische Komponist Spaniens, der als einer größten Erneuerer und Brückenbauer gilt. Er gehört zu jener Komponistengeneration, die nach dem zweiten Weltkrieg in ihrem Land einen stilistischen Umbruch bewirkte. 1970 begann seine Karriere als Dirigent, die ihn vor so große Orchester wie die Berliner Philharmoniker, das Orquesta Nacionál de España und das London Symphony Orchestra führte. Seitdem werden seine Werke in aller Welt gespielt.
Cristóbal Halffter setzt sich für eine politisch engagierte, humanistisch verstandene Musik ein. 1956 schrieb er "Tres piezas para cuarteto", die als sein erstes Streichquartett gelten. Der Aufbau ist mit der Satzfolge Allegro - Adagio - Allegro klassisch geprägt, aber die Signatur der fünfziger Jahre in Spanien mit dem Trauma des Bürgerkriegs ist dem Quartett deutlich eingeschrieben.
Mit Werken von Helena Tulve, Hannes Seidl, James Tenney, Cristóbal Halffter u. a. mit dem Silesian String Quartet, dem Composers Slide Quartet, dem Quatuor Bozzini, dem Leipziger Streichquartett u. a.
Am Mikrofon: Marita Emigholz
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