23. Mai 2013, 20:05 Uhr
Musikwelt
Warum ist das Festspielhaus etwas Besonderes und wie kann es von den Erben Wagners in die Zukunft geführt werden? Und warum müssen Sängerinnen wie Annette Dasch in Bayreuth vorsingen? Darüber und über Wagner-Aufführungen ohne Inszenierung reden Marek Janowski und Katharina Wagner, Wagners Urenkelin.
Richard Wagner Festspielhaus am Grünen Hügel in Bayreuth
Das Festspielhaus von Bayreuth ist ein ganz besonderer Ort – auch für die Sopranistin Annette Dasch. Genau wie alle anderen Sänger musste auch sie zunächst in Bayreuth vorsingen.
"Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl , dort vorzusingen – man fühlt diesen Lorbeerkranz unter der Decke schweben, das alles schnürt einem schon etwas die Kehle zu". 2010 debütierte Annette Dasch in Bayreuth als Elsa im Lohengrin. Längst ist die Rolle ihr zur zweiten Haut geworden, sie hat sie auch an der Mailänder Scala und in der Berliner Philharmonie gesungen. Dort sorgt der Dirigent Marek Janowski mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin für Furore: Sämtliche Wagner-Opern haben sie zusammen mit exzellenten Sängern wie Annette Dasch, Petra Lang und Klaus Florian Vogt aufgeführt, und zwar konzertant, also ohne Inszenierung. Das Publikum jubelte.
Aber warum diese Reduktion und Konzentration ganz auf die Musik gerade bei den Wagner-Opern, die ja als Gesamtkunstwerk gedacht sind? Darüber spricht Marek Janowski. Und wie kann man die Bayreuther Festspiele in die Zukunft führen? Eine Frage, über die Katharina Wagner Auskunft gibt, die zusammen mit ihrer Halbschwester Eva Pasquier die Festspiele leitet.
Am Mikrofon: Friederike Westerhaus
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