1947 hat man es ein "kühnes Unterfangen" genannt: Auf einem Floß aus Balsa-Holz, ganz ohne moderne Werkstoffe, den Pazifik von Süd-Amerika nach Polynesien zu überqueren. Keiner der Expeditionsteilnehmer auf dem nur durch Hanf-Taue zusammengehaltenen Floß hatte seemännische Erfahrung. Der Leiter des Unternehmens, Thor Heyerdahl war Nichtschwimmer. Er wollte beweisen, dass die Südsee-Inselwelt Polynesiens nicht von Westen, sondern von südamerikanischen Indios besiedelt wurde. Sein damaliger Dokumentarfilm über diesen Segel-Törn gewann sogar den Oscar. Zwei norwegische Regisseure haben dieses Abenteuer nun als Kinofilm auf die Leinwand gebracht und waren Oscar-nominiert für den besten ausländischen Film.