Für Arbeitssuchende in der EU ist Deutschland im Jahr 2013 attraktiv: Anders als in krisengebeutelten Ländern wie Spanien oder Griechenland gibt es Arbeit. Entsprechend rege ist der Zustrom. Eine neue Studie der Bertelsmann-Studie zeigt zudem: Die Zuwanderer, die kommen sind in der Regel besser ausgebildet als der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung. Ulrich Kober leitet das Programm Integration und Bildung bei der Bertelsmann-Stiftung. Im Nordwestradio-Gespräch benennt er die Punkte, die zu einem Rückgang der Zuwanderung führen könnten: Die verstärkte Zuwanderung sei auf die Krisensituation auch in Einwanderungsländern wie England und Irland zurückzuführen. Die Anwerbung von Menschen aus Nicht-EU-Ländern sei wenig erfolgreich. Außerdem mangele es in Deutschland an einer "Willkommens-Infrastruktur". Nordwestradio-Moderatorin Stefanie Pesch hat mit Kober gesprochen.