Über die Offshore-Branche gab es in den vergangenen Wochen viele Negativschlagzeilen: Der Netzanschluss der Offshore-Windparks verzögert sich, zudem fehlen Investoren. Einige Kritiker sprechen sogar von einem vorzeitigen Aus der Energiewende. Dabei sieht es gar nicht so schlecht aus. Die Erträge auf hoher See sind besser als erwartet. Und in Zukunft könnten die Probleme, die Firmen beim Bau der ersten Windräder hatten, zu einem Vorteil werden. Denn die so gemachten Erfahrungen könnten einen Wissensvorsprung gegenüber der internationalen Konkurrenz garantieren. Doch für eine Firma könnte es dann schon zu spät sein: Für die Emder Bard Holding. Das Unternehmen hat sich mit dem Bau des Windparks Bard Offshore 1 übernommen und steht vor der Zerschlagung. Über Aufstieg und Fall des Offshore-Riesen berichtet Nordwestradio-Reporterin Jessica Holzhausen.