3. Juli 2012, 8:10 Uhr
Schauplatz Nordwest
Zwischen Bremen und Oldenburg gibt es einen Urwald. Hier wachsen, fallen und vermodern die Bäume, ohne dass der Mensch eingreift. Der Hasbruch am Rande der Wildeshauser Geest ist ein geschlossenes Waldgebiet, 630 Hektar groß, mittendrin ein Naturdenkmal der besonderen Art, der "Urwald".
Die 1200-jährige Friederikeneiche im Hasbrucher Forst
Hier wachsen zahlreiche sehr alte und eindrucksvolle Bäume, vor allem Eichen. "Charlotteneiche", "Dicke Eiche" oder "Hindenburgeiche" heißen sie. Die älteste, noch lebende Eiche ist die Friederikeneiche. Nordwestradio-Reporterin Anke Wiebersiek erzählt die Geschichte der Friederikeneiche.
Der Beitrag zum Anhören:
Die Friederikeneiche im Hasbruch, [3:34]
Eine Reportage von Anke Wiebersiek
Gut 30 Meter ist sie hoch, ihr Stamm hat einen Durchmesser von viereinhalb Metern, und bisher hat ihre Krone in jedem Frühling wieder grünes Laub bekommen. Ihr Alter wird auf 1.200 Jahre geschätzt; manche Schätzungen gehen sogar von 1.500 Jahren aus.
Ihren Namen bekam die Eiche dagegen erst zu Zeiten des Oldenburger Großherzogs Paul Friedrich August. Friederike war eine Tochter des Großherzogs von Oldenburg gewesen, er lebte Anfang des 19. Jahrhunderts. Auch nach Friederikes Schwester Amalie wurde eine Eiche benannt. Sie brach allerdings 1982 zusammen – ihre Reste sind noch heute zu bewundern.
Die Eichen bekamen ihre Namen zu einer Zeit, da der Hasbruch Berühmtheit erlangte: Die Maler der Romantik waren es mit ihren Naturbildern, die die knorrigen Eichen weit über die Grenzen des Oldenburger Landes bekannt machten.
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Info: Nordwestradio Journal
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