19. September 2012, 6:35 Uhr
Nordwestradio Journal
Nach Verspätung, Pannen und Streit wird am 21. September der Jade-Weser-Port offiziell eröffnet. Seit Baubeginn hat sich das wirtschaftliche Umfeld allerdings verändert: die Weltkonjunktur kühlt sich ab, weniger Güter kommen übers Meer. Wird sich der Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven trotzdem wirtschaftlich lohnen?
Der Jade-Weser-Port hat Platz für fast drei Millionen Container. Der Chef des Hafenbetreibers Eurogate, Emanuel Schiffer, hofft, diesen Platz bald gefüllt zu haben."Wir haben eine Garantie für 500.000 Boxen abgegeben und ich denke, die werden wir einhalten". Doch das ist nur ein Fünftel der eigentlichen Kapazität.
Wegen der unruhigen Wirtschaftslage reduzieren Großreedereien ihre Fahrten, vor allem in Richtung Asien. "Die Kapazitäten sind nicht so ausgelastet wie man gehofft hat. Der ideale Startzeitpunkt ist es nicht", sagt Professor Burkhard Lemper vom Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik.
Deutschlands größter Terminalbetreiber hat sich eine bescheidene Zielmarke gesetzt: Vollauslastung in zehn Jahren. Und auch sonst setzt der Eurogate-Chef auf die Zukunft. Die über 300 Millionen Euro, die investiert wurden, seien auf 40 Jahre gerechnet. In dieser Zeit werde der Hafen ja gebraucht.
Für die ersten Betriebsjahre kalkuliert Betreiber Eurogate in jedem Falle mit Verlusten. Doch sollten die Umschlagszahlen in den kommenden Jahren stagnieren oder sogar sinken, dann muss Eurogate Strafzahlungen an die beteiligten Bundesländer zahlen. Nordwestradio-Reporter Christoph Rasch berichtet.
Die Jade Weser Port kalkuliert mit Verlusten, [3:15]
Ein Beitrag von Christoph Rasch
Info: Nordwestradio Journal
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