17. Mai 2013, 7:20 Uhr
Nordwestradio Journal
Der Wohnungsmarkt im Nordwesten ist vielfältig. Wie wohnt es sich in den großen und kleinen, attraktiven oder weniger angesagten Städten oder Gegenden? Mit unserer Serie im Nordwestradio Journal verschaffen wir uns einen Überblick.
Vechta: Ländlich und beliebt
Der Landkreis Vechta ist eher ländlich strukturiert, die nächsten Großstädte wie Bremen, Oldenburg und Osnabrück liegen nicht gerade vor der Haustür. Dennoch ist der Kreis beliebt, die Wohnungssuche nicht einfach. Denn Studenten und Erwerbstätige suchen auch hier nach günstigen Wohnungen.
Viele, die in der kreisfreien Stadt Wilhelmshaven eine Arbeit haben, wohnen und leben im Kreis Friesland, in Jever, Schortens oder sonst wo auf dem Land. Denn Wilhelmshaven hat, was die Wohnqualität angeht, keinen guten Ruf. Das hat zur Folge, dass hier zahlreiche ältere Häuser und Wohnungen leer stehen. Und das ist schon länger so, denn viele sind in einem schlechten Zustand.
Der Wohnungsmarkt in Wilhelmshaven
Mancherorts ist bezahlbarer Wohnraum so rar, dass sich Auszubildende keine Wohnung am Arbeitsort leisten können. Leer ist so ein Ort: Busse vom Umland in die Stadt gibt es außerhalb der Schulzeiten kaum. Wer pünktlich sein möchte, sollte vor Ort wohnen. Und wer Glück hat, arbeitet in einer Firma, die eine Wohnung zur Verfügung stellt.
Der soziale Wohnungsbau galt lange als eine Errungenschaft der 1950er Jahre. Heute gibt es ihn kaum noch. Bund und Länder haben ihre Förderung seit Jahren zurück gefahren. Gleichzeitig steigen die Mieten. Für Arbeitslose, Rentner und Studenten wird es eng am Wohnungsmarkt. Aktuell herrschen in Bremen prekäre Verhältnisse wie direkt nach der Wende.
Oldenburg: Fast so teuer wie Hamburg
Oldenburg ist ein teures Pflaster für Mieter. Der Mietspiegel ist hier fast so hoch wie der in Hamburg. Somit ist die Stadt, was die Mieten betrifft, eine der teuersten in Niedersachsen. Sieben Euro kostet hier nach Angaben eines Internetportals der Quadratmeter Wohnfläche im Durchschnitt. Kleine, günstige Wohnungen sind knapp.
Der Wohnungsmarkt in Oldenburg
Der Deutsche Mieterbund (DMB) geht angesichts der zunehmenden Wohnungsnot in deutschen Städten mit der Bundesregierung hart ins Gericht. "Die teuren Mieten sind nicht vom Himmel gefallen", sagte DMB-Präsident Franz-Georg Rips und warf der schwarz-gelben Koalition Desinteresse und Passivität vor. Nordwestradio-Moderatorin Kristin Hunfeld sprach mit Franz Georg Rips.
Info: Nordwestradio Journal
![Globus mit Mikrofon davor [Quelle: Radio Bremen] Globus mit Mikrofon davor [Quelle: Radio Bremen]](/nordwestradio/sendungen/nordwestradio_journal/journal104_v-mediateaser.jpg)
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