23. Januar 2013, 15:05 Uhr
Nordwestradio unterwegs
Ein Unternehmer aus dem niedersächsischen Umland möchte sich mit seiner Firma in Bremen ansiedeln, in einem Industriegebiet im Stadtteil Hemelingen. Der Umzug sei wirtschaftlich sinnvoll, sagt das Unternehmen Pro Entsorga. Das Problem: Die Firma arbeitet mit verschiedenen Industrieabfällen, die sie in Hemelingen zwischenlagern will. Doch das bringt viele Bürger in Rage und sie fordern: Kein Giftmüll-Lager!
Pro Entsorga will Industrieabfälle in Hemelingen zwischenlagern.
Der erste Versuch, Pro Entsorga im Bremer Industriegebiet "Funkschneise" anzusiedeln, wurde 2012 politisch ausgebremst – obwohl das Genehmigungsverfahren bereits lief und verschiedene Behörden nichts gegen die Ansiedlung einzuwenden hatten.
Man suchte nach einem Kompromiss zwischen Bürger- und Wirtschaftsinteressen und fand einen Alternativstandort im Hemelinger Hafengebiet für die Entsorgungsfirma. Aber auch den will man in Hemelingen nicht akzeptieren: Alle Parteien im Beirat sprachen sich jüngst gegen eine Ansiedlung für das Abfallunternehmen aus.
Die Live-Diskussion fand im Saal des Bürgerhauses Bremen Hemelingen statt. Moderation: Stephan Pulß, Redaktion: Peter Meier-Hüsing.
Ein Vorbericht zum Anhören:
Müllzwischenlager in Hemelingen, [3:20]
Die ganze Diskussion zum Anhören:
In Hemelingen kein Lager für Industrieabfälle?!, [41:31]
Ein Nachbericht zum Anhören:
Streit um Zwischenlager in Hemelingen, [3:11]
Ein Film von "buten un binnen":
Wohin mit dem Sondermülllager?, [4:08]
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