24. April 2013, 15:05 Uhr
Nordwestradio unterwegs
Laufende Schulreformen werden ausgebremst, weil das Geld für Lehrer fehlt. Richter stöhnen seit Jahren wegen Überlastung, öffentlich Bedienstete müssen auf Gehalt verzichten, damit an den Schulen der Unterricht gesichert ist. Über die Not im Haushalt und den Ernst der Lage im Land Bremen diskutierten wir live vor Ort.
Geldscheine mit rot-weißer Speckflagge
Öffentlich Bedienstete müssen auf Gehalt verzichten, damit an Bremer Schulen der Unterricht gesichert ist. Bürgermeister Jens Böhrnsen nennt das "nachhaltige Politik auch in schwierigen Zeiten".
Diese Zeiten werden auch so schnell nicht enden. Bremen muss jedes Jahr die Schuldenbremse weiter anziehen, bis 2020. Was droht den Bremern noch bis dahin? Und ist der drastische Sparkurs der richtige Weg, um den Landeshaushalt zu sanieren?
Wirtschaftsprofessorin Mechthild Schrooten kritisiert, dass die Schuldenbremse vor allem kreative Buchungstechniken und Ausgabenkürzungen fördert, aber zu wenig die Diskussion über Einnahmesteigerungen. "Die Linke" rät sarkastisch, das Land zu verlassen: Der nächste reale Einkommensverlust kommt bestimmt. Und der DGB wirft dem Senat Feuerwehrpolitik vor: Da, wo es brennt wird gelöscht, auf Kosten anderer, denen dafür etwas weggenommen wird.
Wenn es hinten und vorne nicht reicht: Über die Not im Haushalt und den Ernst der Lage im Land Bremen diskutiert Nordwestradio-Moderator Stefan Pulß mit folgenden Gästen:
Eine Bildergalerie zur Sendung:
Darüber haben wir am 24. April 2013 im Festsaal im Haus der Bürgerschaft in Bremen diskutiert.
Moderation: Stephan Pulß - Redaktion: Heike Zeigler
Ein Gespräch mit Karoline Linnert zum Bremer Haushalt:
Der Bremer Haushalt, [6:39]
Gespräch mit Karoline Linnert
Die ganze Diskussion zum Anhören:
Der Bremer Sanierungskurs, [38:03]
Ein Nachbericht zum Anhören:
Bremer Sanierungskurs , [3:06]
Ein Nachbericht von Sven Weingärtner
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