Serie
Sara Gran: Das Ende der Welt, Droemer Knaur, 2013
Im Mai 2013 wird die Bestenliste von dem Kriminalroman "Das Ende der Welt" von Sara Gran angeführt. Neu auf der Krimizeit-Bestenliste Mai sind vier Titel: Auf Platz 3: "Am Ende des Tages" von Robert Hültner. Seit zwanzig Jahren schreibt Hültner über Inspektor Kajetan und die Ereignisse der Jahre nach dem Ersten Weltkrieg in Bayern. In den Chiemgauer Alpen ist ein Flugzeug abgestürzt. Ein Bauer, der gleich nach dem Unglück aufgestiegen ist, um Verletzte zu bergen, kommt bald danach mitsamt seiner Familie bei einem Brand seines Hofes um. Hat er etwas gesehen, was er nicht hätte sehen sollen? Kajetan, der in einem ganz anderen Fall ermittelt, gerät in eine politische Verschwörung, in der es um mehr als nur um Flugzeugabstürze geht.
Auf Platz 4: "Die Spinne" von Olen Steinhauer. Ein Buch für Spionage-Fans: Olen Steinhauers "Die Spinne" ist der dritte Teil seiner Milo-Weaver-Serie. Wer die beiden Vorgänger "Der Tourist" und "Last Exit" kennt, weiß, dass Steinhauer für Hochspannung auf hohem Niveau sorgt. Als der Reihe nach CIA-Agenten rund um den Globus sterben, ist wieder einmal Milo Weaver gefragt.
Auf Platz 5: "Marmormänner" von Matthias Wittekindt. In Fleurville, der kleinen französischen Stadt im Grenzgebiet zum Saarland, häufen sich die Ereignisse. Die Kleider eines Mannes, den man als einen der seit 40 Jahren verschwundenen "Marmormänner" kennt, tauchen auf. Ein Kind und dann seine Mutter verschwinden – die Kleinstadtpolizei muss alle Kräfte aufbieten, um aller Implikationen Herr zu werden. Wittekindt hat eine sorgsame Milieustudie über Vergessen, Verdrängen und Verschütten geschrieben.
Auf Platz 7: "Kill Decision" von Daniel Suarez Als langjähriger IT-Mann, malt Suarez unsere nahe Zukunft im Schatten des militärisch-industriellen Komplexes und der von ihm zu autonomen Waffen weiterentwickelten Drohnen aus. In Schwärmen zersägen sie Kriegsschiffe auf offener See und vernichten zielgenau menschliche Konkurrenz, wo immer sie sich aufhält. Auch wenn der Apokalyptiker Frank Schirrmacher literarisch eine Latte zu hoch greift, wenn er Suarez als den "Jules Verne des digitalen Zeitalters" bezeichnet – der Amerikaner versteht es, plausible Szenarien auszutüfteln.
Krimizeit-Bestenliste Mai 2013, [6:19]
Gespräch mit Jurysprecher Tobias Gohlis
Krimizeit-Bestenliste Mai 2013 [PDF, 119 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
Im April 2013 wird die Bestenliste weiterhin von dem Kriminalroman "Dunkle Gewässer" von Joe R. Lansdale angeführt.
Auf Platz 3: Das Ende der Welt von Sara Gran
Sara Gran, Jahrgang 1971, faszinierte die deutsche Kritik mit dem ersten Band über ihre koksende, gewaltbereite Heldin Claire de Witt, die sie in mythologisierender Überhöhung als "beste Detektivin der Welt" vorstellt. "Das Ende der Welt" spielt in San Francisco. Claire erforscht den Mord an ihrem Exgeliebten Paul, und zerbricht beinahe an der Wahrheitssuche.
Auf Platz 7: "Mädchengrab" von Ian Rankin
Nach zwei Romanen mit DI Malcolm Fox kehrt der schottische Autor zu seinem erprobten Helden John Rebus zurück. Pensionär Rebus ist angestellt in einer Einheit für ungelöste Fälle. Der Fall mehrerer an der A9 verschwundener Mädchen gewinnt brutale Aktualität – und schon steht Rebus mitten in den Ermittlungen, auch gegen die eigenen Leute.
Auf Platz 10: "Der Tod kommt nach Pemberley" von P.D. James. Die 92-Jährige ist die ungekrönte Queen des britischen old-fashioned Kriminalromans und hat Jane Austens "Stolz und Vorurteil" fortgeschrieben. Sechs Jahre nach der Hochzeit der Darcys wird Elizabeth’ Schwager Wickham angeklagt, seinen Reisegefährten im Wald vor Pemberley ermordet zu haben. Die Abgründe der präviktorianischen Standesgesellschaft tun sich auf: Lieber einen Ehrenmord begehen, als mit einem Bastard erwischt zu werden. Ein fein ziseliertes Porträt derer, die das Empire bildeten.
Die Krimizeit-Bestenliste April 2013, [4:50]
Gespräch mit Tobias Gohlis in der "Literaturzeit"
Krimizeit-Bestenliste April 2013, [5:41]
Gespräch mit Jurysprecher Tobias Gohlis
Krimizeit-Bestenliste: April 2013 [PDF, 120 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
Angeführt wird die Krimizeit-Bestenliste weiterhin von "Rache verjährt nicht" von Reginald Hill, dem 2012 verstorbenen britischen Autor. Auf Platz 2 steht ein Newcomer: "Dunkle Gewässer" von Joe R. Lansdale.
Joe R. Lansdale, geb. 1951, gehört zu den vielseitigsten und produktivsten Erzählern der USA – ein Autor des Genre-Crossing par excellence, zwischen Horror, Krimi, Western und den Jugendversionen dieser Genres. In "Dunkle Gewässer" erzählt er die Flucht dreier Jugendlicher und einer Frau, die vor ihrem Ehemann flieht, den Sabine River hinunter. May Linn ist ermordet worden. Die Helden wollen ihre Asche nach Hollywood und die Beute eines Raubüberfalls, die sie in ihrem Nachlass gefunden haben, an sich bringen. Bösartige Verfolger, Hunger und die Gefahren der Natur zwingen die vier Flüchtlinge, ihre Standpunkte zu überprüfen und dabei zu reifen oder unterzugehen. Die moderne Huck-Finn- Erzählung spielt in Ost-Texas zur Zeit der großen Depression.
Neu auf der Krimizeit-Bestenliste im März sind außerdem: "Raylan" von Elmore Leonard auf Patz 3; "Die Farbe der Nacht" von Madison Smartt Bell auf Platz 5; "Der Mann aus dem Safe" von Steve Hamilton auf Platz 6 und "Milano Criminale" von Paolo Roversi auf Platz 9.
Krimizeit-Bestenliste März 2013, [5:54]
Gespräch mit Jurysprecher Tobias Gohlis
Krimizeit-Bestenliste: März 2013 [PDF, 120 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
Der 2012 verstorbene britische Autor Reginald Hill demonstriert in "Die Rache verjährt nicht", seinem letzten Roman, noch einmal seine literarische Meisterschaft. In mehrstimmiger Durchführung erzählt er eine Abenteuer-, eine Liebes- und vor allem eine Geschichte von Identitätsfindung durch Rache – ein großes Spiel mit den Lesererwartungen. "Rache verjährt nicht" ist ein Buch, das selbst unter hartnäckigen Verächtern die Liebe zur Kriminalliteratur wecken kann.
Auf Platz 5: "Todesritual" von Nick Stone. Der dritte Band der Trilogie um den abgehalfterten Privatdetektiv Max Mingus führt nach Kuba. Provoziert durch die rituellen Morde an zwei Polizisten bricht Max Mingus in Castros Gefängnisparadies auf, um eine dorthin ins Exil geflohene schwarze Bürgerrechtlerin zu entführen. Ein Höllentrip beginnt…
Auf Platz 8: "Am Abend des Mordes" von Håkan Nesser, ist der fünfte und letzte Roman um Inspektor Barbarotti. Zur Trauer-Rehabilitation nach dem Tod seiner Frau wird Barbarotti beauftragt, das Verschwinden eines Mannes vor fünf Jahren zu untersuchen. Verdächtig ist eine Frau, die vor 23 Jahren schon einmal einen Ehemann ermordet und zerstückelt hat. Wie immer bei Nesser spielen im Hintergrund existenzielle Fragen mit.
Auf Platz 9: "Götterdämmerung in El Paso" von Rick de Marinis. Nach 2007 jetzt der zweite Roman des begnadeten de Marinis. Schauplatz El Paso an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze. Eine groteske Komödie um Rassismus, Freiheitskampf und wahre Werte – glänzend geschrieben.
Auf Platz 10: "Eisiger Dienstag" von Nicci French. Mit der Psychotherapeutin Frieda Klein ist dem Autorenpaar Nicci Gerrard und Sean French ein faszinierender Wurf gelungen: Um ihre unnachgiebig einfühlsame Amateurdetektivin spinnen sie sehr zeitgenössisch klassisches Krimigarn.
Krimizeit-Bestenliste 2/2013 , [7:57]
Gespräch mit Tobias Gohlis in der "Literaturzeit"
Die Krimizeit-Bestenliste für Februar 2013, [4:30]
Gespräch mit Jurysprecher Tobias Gohlis
Krimizeit-Bestenliste: Februar 2013 [PDF, 122 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
Friedrich Ani, Süden und das heimliche Leben, Droemer Knaur
An der Spitze der Krimizeit-Bestenliste für Januar 2013 steht "Süden und das heimliche Leben" von Friedrich Ani. Tabor Süden, früher Kriminalkommissar, jetzt Privatdetektiv, sucht immer noch nach Vermissten. In diesem Fall ist es eine Kellnerin. Sie verschwand, nachdem sie das Angebot erhalten hatte, die Kneipe zu übernehmen, in der sie 16 Jahre lang gearbeitet hat. "Süden und das heimliche Leben" ist außerdem einer der zehn besten Kriminalromane des Jahres 2012.
Mike Nicol belegt mit seinem Krimi "Killer Country" den zweiten Platz. Mace und Pylon, ehemals Waffenhändler des ANC, jetzt Nobel-Security, wollen in Frieden ihr Erspartes investieren. Doch Ex-Politiker Ocho und Anwältin February spielen nicht ehrlich. An dickes Geld kommt man nur durch Mord. 20 Jahre Demokratie in Südafrika haben daran nichts geändert.
Auf Platz 7 steht "Denn die Gier wird euch verderben" von Åsa Larsson. Frans Usitaalos Hand wird im Magen eines Bären gefunden, seine Tochter ist ermordet worden und sein Enkel wird beinahe erstickt. Rebecka Martinsson und Anna-Maria Mella ermitteln Familien- und Regionalgeschichte: Die Minenstadt Kiruna als Moloch, der Geld spuckt, wenn man ihm Kinder opfert.
Auf Platz 8: Reginald Hill: "Rache verjährt nicht". Kinderschänder oder Hedgefonds-Manager – welche Anklage wirkt schwerer? Wolf Hadda, nach Fluchtversuch zum Monster verkrüppelt, geht für beides in den Knast. Nach sechs Jahren ist er wieder frei und sinnt auf Rache.
Krimizeit-Bestenliste Januar 2013, [4:05]
Gespräch mit Ulrich Noller
Krimizeit-Bestenliste: Januar 2013 [PDF, 120 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
Zwölf Mal haben die 18 Jury-Mitglieder in diesem Jahr die frisch erschienenen Krimis unter die Lupe genommen und daraus die zehn besten auf die monatliche Krimizeit-Bestenliste ausgesucht. Jetzt haben sie die 12 Monatslisten durchforstet, um die Jahressieger zu küren. An der Spitze steht die französische Krimi-Autorin Fred Vargas, die nach drei Jahren Abstinenz ein fantastisches Buch ("Die Nacht der Zorns") veröffentlicht hat, über dessen Klasse sich die Juroren schnell einig waren. Auch die Krimis von Merle Kröger und Sara Gran, die spielerisch und humorvoll mit den Versatzstücken des Genres umgehen, schafften es auf die Liste.
KrimiZeit Jahresbestenliste 2012 , [6:13]
Gespräch mit Jury-Sprecher Tobias Gohlis
Die zehn besten Krimis des Jahres 2012 [PDF, 118 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
Im Monat Dezember 2012 wird die Krimizeit-Bestenliste von "Driver 2" von James Sallis angeführt. Es ist die Fortsetzung von "Driver", dem preisgekrönten und verfilmten Buch, mit dem Sallis hierzulande seinen Ruf als philosophischer Action-Noir-Schreiber begründete. Jetzt, sieben Jahre später, taucht der coole Stuntfahrer in seiner Heimatstadt Phoenix wieder auf. Seine Vergangenheit holt ihn ein und er wird von dubiosen Killern verfolgt.
Neu auf der Krimizeit-Bestenliste sind im Dezember:
Auf Platz 3: "Süden und das heimliche Leben" von Friedrich Ani. Seit seinem großartigen Wiederauftachen in München arbeitet der Ex-Kommissar Tabor Süden als Privatdetektiv. Aktuell wollen die Gäste und Pächter der Kneipe "Charly’s Tante" ihre vertraute Kellnerin Inka Sellner wiederhaben. Selten war Ani so gut wie in diesem kleinen starken Roman.
Auf Platz 8: "Underground" von Lee Child ist der 13. Roman der Serie um den Ex-Militärpolizisten Jack Reacher. Reacher-Romane sind bei aller perfekt inszenierten Action auch sehr spezielle Kommentare zum Zeitgeschehen. In "Underground" geht es um Al Quaida und die Macht der Bilder in der psychologischen Kriegsführung gegen den Terror, in Manhattan.
Auf Platz 10: "Stiller Tod" von Roger Smith. So schwarz-weiß wie in diesem, seinem vierten Roman aus Südafrika, hat Roger noch nie geschrieben. In sozialer Konfrontation: Die reichen weißen Ausländer und die armen schwarzen – oder wie in diesem Fall – farbigen Bewohner der Cape Flats. Keiner ist gut, alle sind nur mehr oder minder böse und auf den eigenen Vorteil bedacht.
Krimizeit-Bestenliste Dezember 2012 , [5:43]
Gespräch mit Jury-Sprecher Tobias Gohlis
Krimizeit-Bestenliste Dezember 2012 [PDF, 124 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
An der Spitze der Krimizeit-Bestenliste für November 2012 steht "Grenzfall", geschrieben von der Drehbuchautorin und Produzentin Merle Kröger. In ihrem Kriminalroman "Grenzfall" spinnt sie die wahre Geschichte von 1992 fort, als zwei Roma beim Übertritt der polnisch-deutschen Grenze mit Wildschweinen verwechselt und erschossen wurden. Adriana, die Tochter eines der Opfer, kehrt 20 Jahre danach zurück, um den – keineswegs verurteilten – Täter mit seiner Tat zu konfrontieren. "Grenzfall" ist ein außergewöhnlich gelungenes Spiel mit Wirklichkeit und Fiktion.
Auf Platz 6: "Zahltag" von Petros Markaris. Der Athener Petros Markaris, im deutschsprachigen Raum wie in Griechenland und der Türkei bekannt als eloquenter und engagierter Kommentator der griechischen Verhältnisse, lässt im zweiten Band seiner Trilogie der griechischen Krise einen Volkshelden erstehen. Mit antiken Waffen mordet er die Steuerhinterzieher, die ihre Schulden nicht bezahlen wollen. Böse, komisch, traurig – eine Pflichtlektüre in finsteren Zeiten.
Auf Platz 7: "Du bist das Böse" von Roberto Costantini. In seinem Debüt-Roman entfaltet der Römer Costantini ein Epos über die Verquickungen von politischer und privater Gewalt der achtziger Jahre bis in die jüngste Gegenwart.
Auf Platz 9: "So bitterkalt" von Johan Theorin. Nach drei faszinierenden Romanen von der Insel Öland macht Theorin eine Pause. In seinem psychologischen Thriller versuchen etliche Personen aus unterschiedlichen Motiven über eine Vorschuleinrichtung in die geschlossene psychiatrische Haftanstalt „Sankt Psycho“ einzudringen. Psychologisch plausibel und sehr spannend.
Auf Platz 10: "Das albanische Öl oder Mord auf der Straße des Nordens" von Anila Wilms. In ihrem Debütroman greift die aus Albanien stammende, Deutsch schreibende Autorin ein wahres Ereignis von 1924 auf. Der Mord an zwei amerikanischen Touristen wird im instabilen Albanien Anlass für den Machtkampf zwischen Modernisierern und Traditionalisten. Im Hintergrund agieren die Großmächte, denn es soll in Albanien Öl geben.
Krimizeit-Bestenliste November 2012, [5:18]
Gespräch mit Tobias Gohlis in der Literaturzeit
Krimizeit-Bestenliste November 2012, [7:02]
Gespräch mit Jurysprecher Tobias Gohlis
Krimizeit-Bestenliste November 2012 [PDF, 123 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
Auf Platz 1 und 2 der Krimizeit-Bestenliste für Oktober 2012 stehen weiterhin "Öl auf Wasser" des nigerianischen Autors Helon Habila und "Die ehrenwerte Gesellschaft" des Teams Dominique Manotti/Doa.
Auf Platz 4: "Rocking Horse Road" von Carl Nixon. Der erste Roman des neuseeländischen Autors, der bisher als Verfasser von Theaterstücken und Kurzgeschichten bekannt ist, ist ein kleines masterpiece und vereint Kriminalroman, coming-of-age-novel und Sozialstudie. Der stärkste Kriminalroman aus dem Gastland der Buchmesse.
Auf Platz 6: "Verachtung"von Jussi Adler-Olsen. Der dänische Bestsellerautor unterwirft diesmal einen realen Fall seinem Rache-durch-Mord-Schema. Auf der Ostseeinsel Sprogø wurden 1922-1961 junge Frauen wegen abweichenden Verhaltens eingesperrt und mit eugenischer Rechtfertigung zwangssterilisiert.
Auf Platz 7: "Philby, Porträt des Spions als junger Mann" von Robert Littell. Der international bekannte Autor von Politthrillern und raffinierten Spionageromanen erzählt den größten Spionagefall des 20. Jahrhunderts bravourös neu, mit subtilem Vater-Sohn-Verhältnis.
Auf Platz 8: "Driver 2" von James Sallis. Nach dem Buch- und Filmerfolg von "Driver" kommt jetzt ein zweiter Band um den ehemaligen Stunt- und Fluchtfahrer, ebenso einzigartig und cool.
Krimizeitbestenliste für Oktober 2012, [3:47]
Beitrag von Britta Lumma
Krimizeit-Bestenliste Oktober 2012, [6:18]
Gespräch mit Jurysprecher Tobias Gohlis
Krimizeit-Bestenliste für Oktober 2012 [PDF, 121 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
Neuer Spitzenreiter im September: "Öl auf Wasser" von Helon Habila, im August noch auf Platz 9 der Krimizeit-Bestenliste. Auf der Suche nach einer entführten Engländerin im öl- und gewaltverpesteten Nigerdelta verliert ein junger Journalist die Orientierung und kommt verändert zurück. Grandioser, erschütternder Roman des nigerianischen Schriftstellers.
Auf Platz 2: "Die ehrenwerte Gesellschaft" von Dominique Manotti/Doa. Dieser Roman spielt 2007 während der französischen Präsidentschaftswahlen. Öko-Aktivisten stoßen bei einer Abhöraktion auf ein Video, das einen Mord zeigt. Dadurch werden diverse geheime Abmachungen des Präsidentschaftskandidaten mit der Industrie aufgedeckt - ein spannender Krimi über die Interaktionsmuster der herrschenden Klasse.
Auf Platz 5: "In die finstere Nacht" von Jim Thompson. Eine kleine literarische Sensation: Dieses Buch des renommierten Krimi- und Drehbuchautoren wurde schon 1953 in den USA veröffentlicht, aber jetzt erst auf deutsch. Es handelt von einem sterbenden Auftragskiller - eine tolle literarische Entdeckung.
Auf Platz 8: "Das zerbrochene Fenster" von Zoe Beck.
Auf Platz 9: "Das schwarze Korps" von Dominique Manotti. Zurückversetzt ins Paris des Jahres 1944 wird hier gleichsam die Vorgeschichte des auf Platz zwei liegenden Krimis "Die ehrenwerte Gesellschaft" erzählt.
Krimizeit-Bestenliste September 2012, [5:12]
Gespräch mit Jurysprecher Tobias Gohlis
Krimizeit-Bestenliste für September 2012 [PDF, 220 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
Auch im August wird die Bestenliste von Daniel Woodrells "Der Tod von Sweet Mister" angeführt.
Auf Platz 7: "Hoffnung ist Gift" von Ian Levison. Eine Satire auf das amerikanische Strafjustizsystem. Ein Fingerabdruck am Fensterrahmen eines Fahrgastes reicht aus, dass dem Taxifahrer Jeffrey Sutton Lebenslänglich oder gar die Todesstrafe droht.
Auf Platz 8: "Crime Machine" von Howard Linskey. Im Debüt des Autors geht es zunächst einmal nur um eine gescheiterte Geldübergabe. Ein Machtkampf unter Gangstern, an deren Ende eine neue Generation die Macht übernimmt.
Auf Platz 9: "Öl und Wasser" von Helon Habila. Auf der Suche nach einer entführten Engländerin im öl- und gewaltverpesteten Nigerdelta verliert ein junger Journalist die Orientierung. Grandioser, erschütternder Roman.
Auf Platz 10: "Triangel" von Anne Goldmann. Ein spannendes Psychodrama im ungewöhnlichen Milieu von österreichischen Strafvollzugsbeamten.
Krimizeit-Bestenliste für August 2012, [4:23]
Gespräch mit Jurysprecher Tobias Gohlis
Krimibestenliste für August 2012 , [3:47]
Beitrag von Britta Lumma
Krimizeit-Bestenliste für August 2012 [PDF, 206 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
Neu und an der Spitze der Krimizeit-Bestenliste Juli 2012 steht "Der Tod von Sweet Mister" von Daniel Woodrell. Die oscar-nominierte Verfilmung seines Romanes "Winters Knochen" hat den amerikanischen Schriftsteller Daniel Woodrell auch in Deutschland bekannt gemacht. In seinem zweiten "Country Noir" schildert Woodrell eindrucksvoll und sprachgewaltig das Schicksal eines dreizehnjährigen Jungen, der zu früh die Nachtseiten des Lebens kennenlernt und hierüber seine Unschuld verliert.
Neu auf der Krimizeit-Bestenliste sind im Juli weiterhin:
Auf Platz 3: "Die Stadt der Toten" von Sara Gran – eine außerordentlich gelungene Mischung aus Detektiv-Mythos und harter Sozialkritik, einer in Deutschland noch kaum bekannten amerikanischen Autorin. Schauplatz ist New Orleans, zwei Jahre nach dem Hurrikan "Katrina".
Auf Platz 5: "Schattenstill" von Tana French. Bei den Ermittlungen zur Ermordung einer scheinbar intakten kleinen Mittelstandsfamilie zerbrechen die polizeilichen Gewissheiten, das Vertrauen auf Rationalität und die Methode der Gewaltkontrolle.
Auf Platz 8: "Ein schmutziges Geschäft" von George Pelecanos. Das Buch bildet den Auftakt einer neuen Serie des "The Wire"-Autors. Spero Lucas, Irakveteran und Privatdetektiv ohne Lizenz, schützt einen Jungen vor dem Verbrechen und kommt Vorstadtgangstern auf die Spur. Eine Sozialstudie mit viel Spannung.
Krimizeit-Bestenliste für Juli 2012, [5:30]
Gespräch mit Jurysprecher Tobias Gohlis
Krimizeit-Bestenliste Juli 2012 [PDF, 120 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
Im Juni 2012 wird die Bestenliste weiterhin von "Die Nacht des Zorns" von Fred Vargas angeführt.
Neu auf der Krimizeit-Bestenliste sind im Juni drei internationale Politthriller:
Auf Platz 2: "Tage des Bösen" von Peter Temple. Ein Politthriller des australischen Autors aus dem Jahre 2002. Im Mittelpunkt stehen die Nachwirkungen der Kriegsverbrechen amerikanischer Special Forces in Angola.
Auf Platz 7: "Der Deal" von David Ignatius. Ein spannendes, durchaus wahrscheinliches Szenario des Washington-Post-Kolumnisten über die Zusammenhänge von Finanzkrise, ökonomischer Deregulierung, Drohneneinsatz und Krieg gegen den Terror. Der erste Politthriller zur Obama-Administration.
Auf Platz 9: "Der Insider" von Michael Robotham. Ein brillanter Thriller über das (reale) Verschwinden von Milliarden Dollar US-Hilfen aus dem Irak.
Krimizeit-Bestenliste für Juni 2012, [5:28]
Gespräch mit Jurysprecher Tobias Gohlis
Krimizeit-Bestenliste für den Monat Juni 2012, [3:10]
Beitrag von Britta Lumma
Krimizeit-Bestenliste Juni 2012 [PDF, 121 Kb]
Die komplette Liste mit allen Buchangaben
Krimizeit-Bestenliste
![Logo Krimizeit [Quelle: Radio Bremen] Logo Krimizeit [Quelle: Radio Bremen]](/nordwestradio/serien/krimizeit/logo156_v-mediateaser.jpg)
An jedem ersten Donnerstag im Monat präsentieren wir im Nordwestradio gemeinsam mit "Die Zeit" die Krimizeit-Bestenliste. Ein nützliches Instrument, um bei der fast unüberschaubaren Anzahl von Neuerscheinungen die Übersicht zu behalten und von 18 Krimikennern eine qualifizierte Vorauswahl zu bekommen.
Sendezeit:
An jedem ersten Donnerstag im Monat: 8:05 - 9 Uhr
Wiederholung am darauffolgenden Sonntag: 19:05 - 20 Uhr
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Das 1990 gegründete Ensemble möchte altbekannte Hörgewohnheiten verändern und sie auch konservativerem Publikum nahe bringen. Dabei hilft die Verflechtung mit anderen Künsten wie Tanz, Schauspiel, Film oder Malkunst. Wir präsentieren einen Mitschnitt vom Januar in der St. Ansgari-Kirche in Oldenburg. Mehr...
5. Juni, 20:05 Uhr | Nordwestradio
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In den aktuellen Folgen des Lesebuchs hören Sie den Roman "Aufstand der Fischer von Sankt Barbara" von Anna Seghers. Mehr...
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