14. August 2012, 8:20 Uhr
Schauplatz Nordwest
In der Reihe "Schauplatz Nordwest" stellen wir diesmal eine Naturerscheinung der besonderen Art vor, die Bifurkation in Melle-Gesmold. Ein Fluss teilt sich hier in zwei Flüsse auf, von der Flussgabelung an fließen zwei Arme in unterschiedliche Richtungen. Weltweit gibt es dieses Naturschauspiel nur wenige Male. Susanne Schäfer ist für uns nach Gesmold zur Bifurkation gefahren.
Die Bifurkation in Melle-Gesmold, [3:32]
Eine Besonderheit: Die Hase teilt sich, zwei Flüsse fließen in unterschiedliche Richtungen weiter.
Auf den ersten Blick kommt die Bifurkation sehr unspektakulär daher. Zwischen Feldweg und Wiese fließt der Fluss Hase. Aber plötzlich werden aus einem Fluss zwei Flüsse, die Hase gabelt sich auf und der Fluss Else entsteht. Die Hase fließt weiter in die Ems, die Else fließ nach Osten und mündet in die Werra. Diese Bifurkation war sogar Alexander von Humboldt einige Sätze wert. Als der Naturforscher Ende des 18. Jahrhunderts in Südamerika am Orinoco eine Bifurkation entdeckte, schrieb er:
"In Deutschland, zwischen Melle und Osnabrück, haben wir den seltenen Fall, dass ein sehr enges Tal die Becken zweier kleiner, voneinander unabhängiger Flüsse verbindet."
Humboldt ist aber selbst nie in Gesmold gewesen, um die Bifurkation mit eigenen Augen zu sehen. Heute lockt der Umweltbildungsstandort pro Jahr rund 12.000 Besucher an. Für Schüler, Wanderer und Fahrradfahrer ist es ein beliebtes Ausflugsziel.
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