29. Oktober 2012, 20:00 Uhr
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Irland ist ein Land der Songwriter. Gestandene Sänger und Liedschreiber wie Christy Moore oder Paul Brady werden dort fast wie Nationalhelden verehrt. Mick Flannery mag da noch ganz am Anfang stehen. Aber der Mann aus der südirischen Grafschaft Cork hat das Zeug zu einer großen, anhaltenden Karriere.
Mick Flannerys Idol war Kurt Cobain.
Dafür sprechen auch die Erfahrungen der jüngsten Zeit. Das aktuelle Album "Red To Blue" eroberte die Spitze der irischen Charts. Schon das Vorgänger-Werk brachte ihm euphorische Lobeshymnen ein - etwas, womit der bescheidene Mann erstmal fertig werden musste. Flannery ist keiner, der geradezu ins Rampenlicht drängt. Der gelernte Steinmetz, der Musik anfangs nur in seiner Freizeit machte, zählt zu den stilleren Zeitgenossen. Umso emotionaler wird er, wenn er in seine Songs eintaucht. Die dynamische Spanne ist enorm. Flannery kann sich in tiefer Melancholie verlieren - andererseits bäumt er sich zu furios überbordender Rock-Power auf.
In seinen Texten spürt man eine große Sensibilität für Gefühlslagen und für die Schwierigkeiten des Miteinander. All das erinnert zuweilen an Kollege und Landsmann Glen Hansard ("The Swell Season"), klingt aber durch und durch nach Mick Flannery. 29 ist er mittlerweile.
Als Junge hatte Mick Flannery begonnen, Klavier zu spielen. Gitarre brachte er sich selber bei - mit dem Effekt, dass er sie als Linkshänder "falsch rum" spielt. Ein frühes Idol war Kurt Cobain. Als 2007 das Debütalbum "Evening Train" erschien, schwärmte der empfindsame Ire in Interviews von Bob Dylan ("Blood On the Tracks"), Tom Waits ("Closing Time") und Bruce Springsteen ("Nebraska"). Der überwältigende Erfolg in seiner Heimat hat Flannery auch international Türen geöffnet. Mehrfach war er zum Beispiel in den USA. Dass er in Deutschland Fuß fasst, dürfte nur eine Frage der Zeit sein.
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