Diskutieren Sie mit!
Wie bewerten Sie die Bremer Bildungspolitik? Was ist in der Vergangenheit schief gelaufen, was gut? Was müsste passieren, damit die Bremer Schulen insgesamt schnell besser werden? Ihre Meinung ist gefragt!
Radio Bremen hat dazu ehemalige Bremer Bildungssenatoren befragt. Die Antworten von Moritz Thape, Bringfriede Kahrs und Henning Scherf (alle SPD) können Sie hier nachlesen.
Hier können Sie selbst nun die Bremer Bildungspolitik bewerten und uns mitteilen, ob und was sich insgesamt ändern sollte.
Ihre bisherige errechnete Durchschnittsnote für die Bremer Bildungspolitik
Ihre Durchschnittsnote für die Bremer Bildungspolitik
Kommentare Bildungspolitik
Die letzten Beiträge im Gästebuch:
CharLy H.-G. Wardelmann: Medien akzeptieren die Lüge
Meyer: Ungenügend
König: Lehrmittelfreiheit
Acw: Stundenausfall: Bremen will erst 2014 anfangen zu löschen
Harald Marquart: Es wird sich nichts ändern!
Zeugnis für Bremer Schulen
Nach den vielen Vergleichsstudien, bei denen Bremen immer auf den hinteren Plätzen gelandet ist, wollten wir von Ihnen wissen: Was ist gut, was schlecht. Wo drückt der Schuh am meisten? Was müsste passieren, damit Bremen im Ländervergleich die rote Laterne abgeben kann? Rund 270 Kommentare und Bewertungen gingen in unserem Schul-Check ein. Dafür herzlichen Dank! Mehr...
Ihre Durchschnittsnote für die Bremer Bildungspolitik
Wir haben Sie nach Ihrer Bewertung der bisherigen Bremer Bildungspolitik gefragt und Sie haben uns geantwortet. Daraus haben wir Ihre Durchschnittsnote errechnet. Mehr...
Schul-Check-Team
Wollen Sie uns etwas mitteilen, ihre Anregungen loswerden oder Fragen zum Schul-Check stellen, dann schicken Sie uns einfache eine E-Mail an recherche@radiobremen.de!
Dossier: Schul-Check
![Leerer Klassenraum mit hochgestellten Stühlen [Quelle: Radio Bremen] Leerer Klassenraum mit hochgestellten Stühlen [Quelle: Radio Bremen]](/nachrichten/schule100_v-mediateaser.jpg)
Vom 8. bis zum 19. April können Schüler, Eltern und Lehrer auf radiobremen.de über die Bremer Bildungspolitik diskutieren und sich am "Schul-Check" beteiligen. Wir wollen wissen, wo es gut läuft und wo der Schuh drückt. Mehr finden Sie hier im Online-Dossier!
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CharLy H.-G. Wardelmann
21. April 2013 - 14:17 Uhr
Medien akzeptieren die Lüge
So alt wie ich bin höre ich IMMER die gleichen Sätze, unabhängig von politischer Richtung!_____________________________ Da es ja um Forderungen/Zusagen geht bedeutet ständiges wiederholen aber doch nur das wirklich NIEMAND ein Interesse daran hat davon irgend etwas umzusetzen denn bei 60 Jahren gebetsmühlenartiger Wiederholung hatte fast JEDEr die/der die Sätze aussprach zwangsläufig ja auch GELEGENHEIT die gewünschten/versprochenen Zusagen/Forderungen einzulösen....... oder bin ich so blöd wie Wiederholungen vermuten lassen? Naiv geht nicht denn ich zahle ja auch schon permanent echtes Geld/Steuern damit diese Sätze wie: "Bildung für alle ist/muss OBERSTES Ziel sein usw." Wahrheit werden.______________________________ Da jedeR all diese "Bildungs-sätze/-Forderungen/-Zusagen/-Versprechen" kennt erspare ich sie uns allen und belasse es bei der einen einzigen Frage die seit meinen Zwanzigern, in denen mir dies ständige wiederholen, scheinbar ohne Ergebnisse/Veränderungen bewusst wurde, wie eine Hummel in meinem Kopf schwirrt: "Warum lassen Zuhörer, Reporter oder Moderatoren es noch zu, still und gewaltlos", das jemand (Politiker?) in ihrer Gegenwart so etwas aussprechen????_____________________ WARUM???? ........ ich verstehe es nicht, sorry. Mir fällt keine höflicherer Ausdruck ein und spüre ich die Hummel ist "Permanentverarschung" ehrlich das moderateste bei verbalen Möglichkeiten._________________________ Man bedenke das der grösste Anteil der Bevölkerung, da der es verbal nicht mehr präzisieren kann, es einfach nicht mehr hört. Über 50% haben wohl inzwischen einen Schalter im Kopf für Wiederholungen dieser Art der auf "ignorieren/Gehör aus" steht um nicht gewalttätig zu werden.____________________ Ein Bürger darf das aber all die gut bezahlten Medienleute kassieren doch fürs ertragen und müssten dafür reagieren da das Summen der Hummeln sonst ja NIEMALS verschwindet und keiner will am Ende Worte wie ....... unzurechnungsfähig/gewalttätig durch Permanentverarsche o.ä. .....oder bin ich schon Opfer der Hummel......?_____________________ Wenn Ja.....wer noch??? Frau Merkel sagte soeben wieder: "Bildung ist unser wichtigstes Gut".... da darf Geld doch keine Rolle spielen........hab Migräne, sorry__________________ Grüsse aus dem Norden__________________ cu/charLy®
Meyer
21. April 2013 - 12:45 Uhr
Ungenügend
Mangelhaft wäre ja zu flicken. Ungenügend ist nicht genug,wenn an schon Zensuren nimmt.Die SPD ist Jahrzehnte dauerhaft in der Regierung, da hätte man doch super planen können.Hat man aber nicht.Jede Reform in Schule, die ihren Namen verdienen würde,müsste als Fundament eine breite,offene Diskussion unter den Profis haben. Das sind nun mal für Unterricht und Schule die Pädagoginnen und nicht die Behörde und die Politik.Das ist aber nicht passiert: Weder die Integration 1998,noch die Reform zu Oberschule und Gymnasium, noch die Inklusion ist inhaltlich gut vorbereitet und genügend ausgestattet. Bis heute nicht! Und morgen wird auch nicht viel dazukommen.Und die 7,5 Millionen Euro angeblich mehr? Mindestens 5 davon bezahlen die Beamten selbst durch aufgezwungenen Lohnverzicht.Wen möchte eine Senatorin denn noch überraschen mit Antworten wie die, die sie gegeben hat? Zur Finanzierung: Wir sind leider Haushaltsnotlageland! Zu den Problemen: Wir arbeiten(hart)daran.Zur Pädagogik: Wir haben ja die Standards! Was nützen denn Standards, wenn sie von 30% der Kinder gar nicht erreicht werden können, weil sie von Armut,Arbeitslosigkeit und Bildungsferne gebeutelt sind.Und das schon seit Jahren! Und dann gibt es auf einmal überraschend viele Ältere, die krank werden, und Schwangere,da muss ja Unterricht ausfallen, wenn man in der Behörde keine Zahlen lesen kann. Ich freue mich schon darauf, wenn Bremen wie leergefegt ist, wenn alle Schulen gleichzeitig Klassenfahrten machen?!Haben wir denn so viele Busse? Und das durch Projekte Unterricht ausfällt ist mir auch neu! Fazit: Es wird auch weiterhin viel dummes Zeug erzählt.Tip: Einfach mal die Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiter fragen, mit ihnen reden. Und dann die Bedingungen schaffen, die genügend sind. Und dazu gehört einfach auch, die Euros da auszugeben, wo sie gebraucht werden. Der jetzige Rettungsschirm für Bildung ist eben ungenügend(6).
König
20. April 2013 - 21:40 Uhr
Lehrmittelfreiheit
Die Lehrmittelfreiheit existiert nicht. Zu Beginn jedes Schulhalbjahr sammeln die Lehrer Geld für Hefte, Lehrbücher, Material, Aktionen und Exkusionen ein. Das sind pro Kind mehr als 100 €. Wie kann die Senatorin da noch von Lehrmittelfreiheit sprechen.
Acw
19. April 2013 - 20:56 Uhr
Stundenausfall: Bremen will erst 2014 anfangen zu löschen
Eines der drängendsten Probleme der Bremer Schulen ist doch JETZT der Stundenausfall. Und da stellt sich unser Senat hin und sagt : im Schuljahr 2014/2015, also in 15 Monaten gibt es einen größeren Vertretungspool. Abgesehen davon, dass das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, kommt es mir so vor: es gibt einen Großbrand, aber den können wir leider erst in 15 Monaten löschen. Außerdem ist es mir nicht klar, wie das mit dem Vertretungspool gehen soll: sollen die Vertretungslehrer ernsthaft von Schule zu Schule springen? Dann wären sie ja die halbe Unterrichtszeit damit beschäftigt, die einzelnen Schulen zu durchschauen. Wieder so eine typische Idee der Regierung. Die Schulen brauchen JETZT mehr Lehrer, und zwar nicht nur für Vertretungen, sondern auch für den regulären Unterricht, damit die Lehrer nicht mehr gezwungen werden, fachfremd zu unterrichten.
Harald Marquart
19. April 2013 - 08:31 Uhr
Es wird sich nichts ändern!
Von dem Kommentar unserer Bildungssenatorin war ich enttäuscht. Sie beabsichtigt die hohe Anzahl der Ausfallstunden mit einer besseren Qualifizierung der Vertreterlehrer zu kompensieren. Im Umkehrschluss heißt das doch, dass unsere Schüler im Vertretungsfall von unqualifiziertem Schulpersonal unterrichtet wird! Warum gesteht diese Frau nicht gemachte Fehler ein, analysiert diesen Schul-Check und vereinbart mit den Rektoren Maßnahmen, die wirklich zur Verbesserung an den Schulen führen. Stinkende Klos können gereinigt werden, Baumängel an den Gebäuden lassen sich beheben. Mich persönlich interessiert der durchschnittliche Krankenstand der Lehrer im Vergleich zu der Wirtschaft in Deutschland. Die Ausfallstunden müssen ja irgendwo herkommen und werden meines Erachtens nicht von schwangeren Lehrerinnen verursacht. Das ist monatelang vorher bekannt und somit Planbar. Unsere Industrie muss damit ja auch klarkommen und schafft es trotzdem weltweit Spitzenplätze einzunehmen. Gruß Harald Marquart
Thomas
18. April 2013 - 23:29 Uhr
Warum werden sowenige offene Ganztagsschulen in Bremen angeboten?
Warum werden Kinder, welche dieses Jahr im August in die Schule kommen sollen, benachteiligt bei der Auswahl der Schule, nur weil sie und die Eltern nicht in dem Einzugsgebiet der gewünschten Schule wohnen. Alle Kinderfreundschaften (sozialen Kontakte) aus der Kita werden somit abgeschnitten. Warum werden in der Kita CD´s wie "Meine Freundin Conni - Zum Schulanfang" verteilt, auf der man über den gemeinsamen Schulanfang von Freundinnen spricht? Das scheint ja hier in Bremen nicht möglich zu sein. Als Eltern kommt man sich bei diesem Schulsystem von Bremen wie ein Ping Pong Ball vor. Keiner weis, nach der Absage der Wunschschule, wo das Kind hinkommt. Losverfahren entscheiden über einen schönen Schulstart von Kindern, die unsere Zukunft sind. Vielleicht sollten wir demnächst auch über die Bildungspolitiker würfeln, wo sie ihren Arbeitsplatz haben - ich weis dies ist zynisch - aber so fühlen wir uns als Eltern.
Birgit Dura
18. April 2013 - 21:14 Uhr
Umbauverzögerungen durch Immobilien Bremen, seit zwei Jahren kein Baubeginn!!!
Meine Tochter geht seit den Sommerferien auf die Neue Oberschule Gröpelingen. Als ich mich vor zwei Jahren für diese Schule entschied, überzeugte das Konzept: Gläserne Klassenräume ermöglichen auch bei Lehrer-Ausfall/Erkrankung ein Fortsetzen des Unterrichts. Unterrichtsausfälle seien daher selten. Jeder Jahrgang bekommt seine eigene Etage im Schulgebäude. Somit unterbleibt auch der ständige Wechsel der Klassenräume . Die Schüler jeden Jahrgangs sollen sich auf ihrer Etage „wie zuhause“ fühlen... Man sagte mir damals, dass pünktlich zum Schuljahresbeginn der neuen 5. Klasse, die Umbaumaßnahmen ,zumindest für diesen Jahrgang, abgeschlossen sein sollen. Meine Tochter sollte eine neu renovierte Etage beziehen. BIS HEUTE warten die Schüler, Lehrer und Eltern auf den Baubeginn!!!!! Der Unterricht findet in einem uralten Gebäude aus der Vorkriegszeit statt. Die Kinder sind notdürftig untergebracht ..... Von den Gebäudemängeln ganz zu schweigen... Schuld an den Verzögerungen soll „Immobilien Bremen“ sein.... Verantwortlich ist dort jedoch niemand. Ist das ganze nur ein bürokratischer Kleinkrämerkrieg der auf den Schultern der Kinder ausgetragen wird? In ein paar Wochen kommt der nächste 5. Jahrgang an die Schule. Oder auch nicht....? Das ganze Konzept greift nicht weil die Räumlichkeiten haarsträubend sind. Der 5. Jahrgang sollte sich als eine "Lerngemeinschaft" fühlen, in der lernen Spaß macht. Jetzt sitzen sie eingeschlossen hinter massiven Eichentüren.... In einem Gebäude, in dem ich breits zur Schule ging. Das ist 30 Jahre her... Und das Gebäude war damals schon grenzwertig! Ich würde mich freuen, wenn BremenVier mal guckt, wer an den ganzen Verzögerungen Schuld ist. Könnt ihr mal Immobilien Bremen unter die Lupe nehmen? Danke Euch von Herzen. Birgit Meine Tochter geht seit den Sommerferien auf die Neue Oberschule Gröpelingen. Als ich mich vor zwei Jahren für diese Schule entschied, überzeugte das Konzept: Gläserne Klassenräume ermöglichen auch bei Lehrer-Ausfall/Erkrankung ein Fortsetzen des Unterrichts. Unterrichtsausfälle seien daher selten. Jeder Jahrgang bekommt seine eigene Etage im Schulgebäude. Somit unterbleibt auch der ständige Wechsel der Klassenräume . Die Schüler jeden Jahrgangs sollen sich auf ihrer Etage „wie zuhause“ fühlen... Man sagte mir damals, dass pünktlich zum Schuljahresbeginn der neuen 5. Klasse, die Umbaumaßnahmen ,zumindest für diesen Jahrgang, abgeschlossen sein sollen. Meine Tochter sollte eine neu renovierte Etage beziehen. BIS HEUTE warten die Schüler, Lehrer und Eltern auf den Baubeginn!!!!! Der Unterricht findet in einem uralten Gebäude aus der Vorkriegszeit statt. Die Kinder sind notdürftig untergebracht ..... Von den Gebäudemängeln ganz zu schweigen... Schuld an den Verzögerungen soll „Immobilien Bremen“ sein.... Verantwortlich ist dort jedoch niemand. Ist das ganze nur ein bürokratischer Kleinkrämerkrieg der auf den Schultern der Kinder ausgetragen wird? In ein paar Wochen kommt der nächste 5. Jahrgang an die Schule. Oder auch nicht....? Meine Tochter geht seit den Sommerferien auf die Neue Oberschule Gröpelingen. Als ich mich vor zwei Jahren für diese Schule entschied, überzeugte das Konzept: Gläserne Klassenräume ermöglichen auch bei Lehrer-Ausfall/Erkrankung ein Fortsetzen des Unterrichts. Unterrichtsausfälle seien daher selten. Jeder Jahrgang bekommt seine eigene Etage im Schulgebäude. Somit unterbleibt auch der ständige Wechsel der Klassenräume . Die Schüler jeden Jahrgangs sollen sich auf ihrer Etage „wie zuhause“ fühlen... Man sagte mir damals, dass pünktlich zum Schuljahresbeginn der neuen 5. Klasse, die Umbaumaßnahmen ,zumindest für diesen Jahrgang, abgeschlossen sein sollen. Meine Tochter sollte eine neu renovierte Etage beziehen. BIS HEUTE warten die Schüler, Lehrer und Eltern auf den Baubeginn!!!!! Der Unterricht findet in einem uralten Gebäude aus der Vorkriegszeit statt. Die Kinder sind notdürftig untergebracht ..... Von den Gebäudemängeln ganz zu schweigen... Schuld an den Verzögerungen soll „Immobilien Bremen“ sein.... Verantwortlich ist dort jedoch niemand. Ist das ganze nur ein bürokratischer Kleinkrämerkrieg der auf den Schultern der Kinder ausgetragen wird? In ein paar Wochen kommt der nächste 5. Jahrgang an die Schule. Oder auch nicht....?
Rut
18. April 2013 - 20:52 Uhr
Assistenzen in Schulen
Guten Tag, im Zuge der Inklusion, die KEIN Sparprogramm sein sollte, muss ich leider feststellen, dass die Förderung von Kindern mit einem höheren Förderbedarf NICHT mit den momentanen Mitteln in der Inklusion ausreichend begleitet werden können. Der Eindruck entsteht, dass nicht nach den Bedürfnissen des jeweiligen Kindes geachtet wird, sondern auf die Kosten. Da kann es dann schon mal von "Oben" verordnet sein, Kinder sowie ihre begleitenden Assistenzen (hochqualifiziertes und unterbezahltes Fachpersonal!) in Überlasten Tag für Tag beschulen zu lassen. Weder die Schüler mit besonderem Förderbedarf, noch die anderen Schüler werden somit gut gebildet. Inklusion muss anders aussehen! Es wird an unseren Kindern gespart! Deshalb eine glatte 5 für die Bildung in Bremen
CharLy Wardelmann
18. April 2013 - 17:14 Uhr
Unterrichtsausfall anzeigen!!!
Unterrichtsausfall anzeigen!!! Seit Jahrzehnten frage ich mich: "Warum gibt es keine Anzeigen bei/nach Unterrichtsausfall?" Spätestens als vor gut 2 Jahren in der BHV NORDSEE-ZEITUNG ausführlich über einen Fall der Elternbestrafung berichtet wurde verstehe ich das Ganze nicht mehr und sehe in der aktuellen Diskussion hier bei B&B und in der NZ eine Möglichkeit darauf vielleicht endlich mal eine Antwort zu bekommen. Zu der von mir erwähnten "Elternbestrafung" sollte man wissen das selbige ihren Kind/Kinder(?) wohl "persönliche Ferientermine" eingeräumt hatten um preiswerteren Urlaub buchen zu können. Und obwohl es nur um wirklich wenige Tage vor (?) offiziellen BHV Ferien ging gab es nicht nur satte Strafen sondern sogar "doppelt", für jeden Elternteil getrennt. Zusätzlich handelte es sich wohl noch um mehr oder minder unwichtigen Unterricht da alles Wichtige, Prüfungen usw., bereits abgeschlossen war. Da es auch da in den Schuljahre schon Unterrichtsausfälle gab war der einzige Fehler der Eltern wohl der, dass sie korrekt sein wollten und zuvor um Erlaubnis baten. Ich versuche dies hier so kurz als mir möglich darzustellen und erspare Details, vor allem die Begründung der Schulbehörde denn diese Rechtsauffassung selber machte mich sehr wütend. Dieser Ärger erneuert sich ständig wenn ich von permanenten Unterrichtsausfällen lese da man meiner Meinung nach als Behörde den Anspruch auf lückenlose Teilnahme verliert, wenn man selber nicht lückenlos und permanent übers Schuljahr den Unterricht zu Verfügung stellt. Vor allem aber generiert sich durch solche Strafen dann ja wohl auch ein Recht bei mehrfachem Stundenausfall die Schulbehörde zu beklagen. Vergleichbar vielleicht mit den erwarteten Klagen bald wegen fehlender Kindergartenplätze? Ziemlich sicher kann man sich sein das, wenn nur mal 20% Eltern und Schüler seit Jahrzehnten bei Ausfällen von z.B. mehr als 3h Anzeige erstatten würden, es schon lange keine Ausfälle mehr geben würde....oder? Als ich gestern dann noch von der Bremer grünen Finanztante so etwas hören musste wie: "Es ist ja nicht das wir nicht wollen sondern schlicht einfach kein Geld da" ....da war das Mass voll, der Topf übergelaufen weil so eine freche Beleidigung unserer Bürgerintelligenz ist einfach zu viel. So lange es Einnahmen (Quellen) gibt bedeuten solche Worte nur das jemand bei der Verteilung(!) andere Prioritäten setzt und alle Hörer dieser Worte für dumpfe Idioten hält. Denn auch den Trick mit der angeblich so tollen Schuldenbremse haben wir alle längst kapiert als dumpfes Totschlag-Argument bei Lohn- und (Bildungs-....) Leistungs-Forderungen. Da "WIR" also nicht mehr ernst genommen werden helfen vielleicht Anzeigen denn Gerichte nehmen uns im Gegensatz zu solchen Typen immer noch ERNST. Grüsse von der Nordsee cu/charLy®
Britta
16. April 2013 - 18:01 Uhr
Fordern und fördern an der Oberschule?
Die Einführung der Oberschule - statt bisher Schulzentrum mit Gymnasial- und Sekundarklassen - hat unseren jüngeren Sohn als ersten Jahrgang "erwischt". Da der ältere an der selben Schule eine Gymnasialklasse besucht, haben wir den direkten Vergleich. Wir ließen uns, da wir eigentlich mit der Schule (im Rahmen des im Bremer Bildungssystems möglichen) zufrieden waren, bei unserer Entscheidung für die weiterführende Schule davon überzeugen, dass auch an einer Oberschule leistungsstarke Schüler (zu denen unser Sohn glücklicherweise und mühelos gehört, gefordert werden und ausreichend "Futter" bekommen. Die Lehrer, die als Jahrgangsteam an dieser Schule als erste Oberschulklassen unterrichten, sind dabei sehr engagiert - auch für sie ist es eine neue Erfahrung. Trotzdem muß ich leider sagen, dass sich unsere Erwartungen nicht erfüllt haben -die guten Schüler werden nicht in dem Maße gefordert, wie wir es erhofft haben, da die Förderung der schwächeren Schüler zuviel Zeit und Ressourcen von seiten der Lehrer erfordert (wurde mir auch so von Mirgliedern des Kollegiums gesagt...). Unser Sohn, mittlerweilen in der 7. Klasse, ist froh, dass inzwischen in einigen Fächern eine Differenzierung in Erweiterungs- und Grundprofilen in getrennten Kursen stattfindet, da er sich teilweise unterfordert fühlt. Einziger Vorteil: da es der erste Oberschuljahrgang ist, gibt es überwiegend neue Lehrbücher,nicht die teilweise schon eklig spakigen zerfledderten Bücher, mit dene der ältere sich abfinden muss. Fazit: auch hier ist eine bessere Ausstattung, vor allem an Personal, nötig, um die Binnendifferenzierung, die versprochen wurde, auch wirklich umsetzen zu können!