Die "Schuldenbremse" ist weit mehr als ein bloßes politisches Versprechen. Sie hat Verfassungsrang. Artikel 109 des Grundgesetzes sagt klipp und klar: "Die Haushalte von Bund und Ländern sind grundsätzlich ohne Einnahmen aus Krediten auszugleichen." Das wurde im Sommer 2009 von Bundestag und Bundesrat beschlossen.
Zwischen 2011 und 2019 soll Bremen jährlich rund 300 Millionen Euro erhalten.
Ziel der "Schuldenbremse" ist es, den weiteren Weg von Bund und Ländern in die Schuldenfalle zu stoppen. Bund und Länder sollen nicht dauerhaft über ihre Verhältnisse zu leben. Perspektivisch soll sie auch dazu führen, die seit Jahrzehnten aufgebaute Verschuldung der öffentlichen Haushalte zurück zu führen. Während der Bund noch in geringem Umfang neue Schulden machen darf, ist dies für die Länder ausgeschlossen. Ausnahmen davon sind nur zulässig, wenn besondere Krisen dies erfordern. Im Grundgesetz genannt werden dafür ungewöhnliche Konjunktureinbrüche wie in den vergangenen beiden Jahren oder Naturkatastrophen.
Erstmals gelten diese Regeln für die Haushalte 2011. Die fünf besonders klammen Länder Berlin, Bremen, Saarland, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt sind davon noch ausgenommen. Ihre finanzielle Lage ist derartig angespannt, dass ihnen ein Übergangszeitraum bis 2020 zugestanden wird. In dieser Zeit erhalten sie unterschiedlich hohe Zinsbeihilfen vom Bund – Bremen neun Mal 300 Millionen Euro. Gleichzeitig müsse sie ihr Haushaltsdefizit in dieser Zeit auf Null bringen. Andernfalls wird auch die Zinshilfe nicht gezahlt.
Bremen zieht die Schuldenbremse
Von Karl-Henry Lahmann
Tiefwasserhafen der Superlative
Deutschlands einziger Seehafen mit Tiefgang ist ein gigantisches Projekt. Ab August 2012 sollen die größten Containerschiffe der Welt Wilhelmshaven anlaufen. Es ist ein Vorhaben der Superlative: Erst Deutschlands größter Sandkasten, dann Norddeutschlands größte Baustelle. Der Jade-Weser-Port ist ein ehrgeiziges Projekt der Länder Niedersachsen und Bremen. Mehr...
Untersuchungsausschuss Krankenhauskeime
Der Tod von drei frühgeborenen Babys in der Kinderklinik Bremen-Mitte beschäftigt einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bremer Landtags. Wir berichten hier über jede Sitzung. Mehr...
Windenergie-Dossier
Seit dem Reaktorunglück in Fukushima ist die Energiewende ein Dauerbrenner in Medien und Politik. Welche Potentiale die Windenergie bietet und wo es Schwierigkeiten gibt, erfahren Sie in unserem Dossier. Mehr...
Drogenpolitik auf dem Prüfstand
Vor fünf Jahren wurde Kevins Leiche im Kühlschrank seines Stiefvaters gefunden. Der Zweijährige starb unter den Augen der Behörden. Seitdem steht die Bremer Drogenpolitik auf dem Prüfstand. Mehr...
Stille Einlagen ummünzen?
Bremen soll seine stille Einlage an der Bremer Landesbank aufgeben und statt dessen Anteile an der Bank bekommen. Denn die Landesbank-Mutter, die NordLB, braucht mehr Eigenkapital. Niedersachsen macht Druck, doch die Bremer sind noch nicht überzeugt. Mehr...
Jetzt läuft
buten un binnen heute
Unter anderem mit folgenden Themen: Wohl Millionenschaden nach Brand im Gewerbegebiet Bayernstraße +++ Forschungs-Windenergieanlage eingeweiht +++ Erster Schul-Migrationsbeauftragter in Bremen. Moderation: Andree Pfitzner. Mehr...
25. Mai, 19:30 Uhr | RB TV
Info: Die Rundschau
Sendezeit:
Mo. - Fr., 7, 8, 12, 16, 17 Uhr
Info: Nordwestradio Journal
![Globus mit Mikrofon davor [Quelle: Radio Bremen] Globus mit Mikrofon davor [Quelle: Radio Bremen]](/nordwestradio/sendungen/nordwestradio_journal/journal104_v-mediateaser.jpg)
Sendezeit:
Mo., - Fr.,
6:05 - 9 Uhr
12:08 - 13 Uhr
17:08 - 18:30 Uhr
Sa.,
8:05 - 9 Uhr
12:05 - 13 Uhr
Politik-Podcasts
Politik-Beiträge hören – wann und wo Sie wollen: Hier werden Ihnen jeweils die neuesten Podcast-Dateien zum direkten Download angeboten. Mehr...