8. Februar 2013, 15:57 Uhr
Bremer Unternehmen beteiligt
Der Ausbau von Windparks vor der deutschen Küste kommt voran. Eine Investorengruppe hat jetzt genügend Kredite für den Windpark "Butendiek" bei Sylt zusammenbekommen. Er soll insgesamt rund 1,4 Milliarden Euro kosten. Der neue Windpark wird von fünf Geldgebern finanziert. Unter ihnen ist auch der Bremer Entwickler "WPD".
Immer mehr Windparks entstehen in der Nordsee, abernoch ist das Geschäft mit großen Risiken verbunden.
Den Auftrag über 700 Millionen Euro für den Bau der neuen Windkraftanlagen hat die Firma "Siemens" an Land gezogen. Das Unternehmen soll Turbinen und Rotorblätter bauen, installieren und zehn Jahre lang warten. Es ist noch offen, ob mit dem Projekt weitere Investitionen verbunden sind. Nach Angaben von Siemens könnte eine Fabrik zum Bau von Windkraftanlagen in Nordwestdeutschland entstehen. Es gebe Gespräche in Cuxhaven, Emden und Bremerhaven. Bisher ist allerdings Stand der Planung, dass die Turbinen im dänischen Brande gebaut werden. Der Ausbau der Windparks auf dem Meer gilt als ein wichtiger Baustein bei der geplanten Energiewende in Deutschland. Viele große Kapitalanleger und Banken haben bislang allerdings die Finger davon gelassen. Die Risiken sind ihnen zu groß.
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