3. Mai 2013, 12:00 Uhr
Commerzbank-Studie
Vier von fünf mittelständischen Unternehmern in Bremen und Niedersachsen rechnen mit einer schwachen Konjunktur in den kommenden Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Commerzbank. Bundesweit wurden dazu etwa 4.000 Geschäftsführer und Wirtschaftswissenschaftler befragt, in Bremen und Niedersachsen waren es knapp 400.
Verhalten blicken viele Unternehmen laut Commerzbank-Studie in die Zukunft.
Neun von zehn befragten Unternehmern im Nordwesten rechnen demnach damit, dass die Grenzen des Wirtschaftswachstums erreicht sind. Zwei Drittel der Geschäftsführer sorgen sich zudem um eine Inflation im Euro-Raum. Dagegen steigt offenbar das Interesse an Geschäften in neuen Märkten. Die Mehrheit der international tätigen Unternehmen aus Bremen und Niedersachsen betreibt Handel mit Ländern außerhalb Europas sowie Nordamerika und Japan. Laut Studie haben Produkte und Dienstleistungen aus Deutschland im Ausland ein nach wie vor hohes Ansehen. Eines der großen Probleme für viele international tätige Geschäftsführer bleibt aber die mangelnde Rechtssicherheit für ihre Unternehmen in einigen Staaten.
Mittelständler sorgen sich um Inflation und Wachstum
Firmen sehen sich für internationales Geschäft aber gut aufgestellt
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