27. Mai 2013, 19:53 Uhr
Klage auf Schadenersatz
Der Oldenburger Energieversorger EWE verklagt die EnBW in Karlsruhe auf 500 Millionen Euro Schadenersatz. "Die Klage ist bei uns eingegangen und wir werden sie jetzt prüfen", bestätigte ein Sprecher der EnBW eine Meldung der "Stuttgarter Nachrichten". Bei dem Streit geht es um eine Beteiligung der EWE an der ostdeutschen Verbundnetz Gas (VNG) in Höhe von 48 Prozent.
Der Oldenburger Energieversorger klagt auf Schadenersatz in Millionenhöhe.
Diese Beteiligung wollte die EnBW laut EWE übernehmen, um ihr Gasgeschäft auszubauen, habe dann jedoch von dem Geschäft Abstand genommen. Damit sei ein Vertrag aus dem Jahr 200 verletzt worden. Dagegen verweist die EnBW darauf, dass sie nur ein Optionsrecht und keine Verpflichtung auf Übernahme unterschrieben habe.
Das Geschäft war für den Konzern offenbar uninteressant geworden, da die VNG an Wert verlor. Genau das macht auch der EWE zu schaffen. Sie beziffert die Differenz zwischen dem Kaufwert 2009 und dem aktuellen Kurs auf 500 Millionen Euro. "Für die EWE ist ein sehr erheblicher Schaden entstanden, da die VNG-Anteile von EWE nicht auf EnBW übertragen werden konnten", sagte der EWE-Konzernsprecher Christian Blömer.
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