18. Januar 2013, 14:44 Uhr
Kritik der Arbeitnehmervertreter
Die angekündigte Finanzspritze des Bremer Senats für die finanziell angeschlagenen städtischen Kliniken reicht nicht, sagten die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat des Klinikverbunds "Gesundheit Nord". Sie fordern zehnmal mehr Geld und drohen andernfalls mit Konsequenzen.
Video: Mehr Geld für die Krankenhäuser
Einstellungen, Infos und Kommentare
Um zehn Millionen Euro will der Bremer Senat das Eigenkapital der zwei größten Sorgenkinder im Verbund aufstocken: Das Klinikum Bremen-Mitte soll acht Millionen Euro bekommen, Bremen-Nord zwei Millionen Euro. "Doch das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein", sagte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Schmidt. Er fordert vom Senat eine Einmalzahlung von 100 Millionen Euro. Nur dann könnten alle laufenden Kosten und Sanierungspläne eingehalten werden.
Zahlt der Bremer Senat das Geld nicht, wollen Schmidt und seine Kollegen im kommenden Monat dem Wirtschaftsplan nicht zustimmen. Auswirkungen hat das allerdings nicht. Die Arbeitgeberseite hat ein doppeltes Stimmrecht und könnte sich über die Haltung der Arbeitnehmer hinwegsetzen.
Bremer Senat stellt zehn Millionen Euro bereit
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