23. Mai 2013, 19:05 Uhr
Neue EU-Pläne
Die Europäische Union hat Pläne vorgelegt, mit denen mittlere und kleinere Häfen in Europa gestärkt werden sollen. Die EU-Kommission will Dienstleistungen liberalisieren, Geld aus Fördertöpfen gezielter für die Anbindung des Hinterlandes nutzen und den bürokratischen Dschungel für die Behörden lichten.
Bei den Plänen geht es um eine ausgleichende Umverteilung, von der viele Häfen profitieren könnten.
Davon profitieren könnten auch Häfen im Nordwesten profitieren – unter anderem in Bremen, Bremerhaven, Brake, Cuxhaven und Nordenham. Was davon für Bremerhaven umgesetzt wird, ist dem Häfenressort zufolge noch unklar. Man habe aber bereits in Brüssel Projekt-Ideen vorgestellt, zum Beispiel den Plan für eine Eisenbahn im Hafen. Hintergrund für den Vorschlag der EU ist der wachsende europäische Warenverkehr. Bereits heute werden drei Viertel aller europäischen Ein- und Ausfuhren per Schiff abgewickelt, vor allem über die drei großen Häfen in Rotterdam, Hamburg und Antwerpen. Diese seien aber überlastet. Das erzeuge zusätzliche Kosten für Unternehmen und Verbraucher. Das Vorhaben muss noch vom Europäischen Parlament und den Mitgliedsstaaten gebilligt werden.
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