24. Mai 2013, 17:15 Uhr
Die Linke kritisiert Behörde
Die Schulen in Bremen könnten nach Ansicht der Partei "Die Linke" deutlich weniger zusätzliche Lehrer zugeteilt bekommen als bislang verlautet war. Statt der angekündigten knapp 200 Stellen wären es nur acht – so die Berechnung der Links-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft. Grund dafür sei die Sparquote, die die Bremer Bildungsbehörde erbringen muss.
Der Senat hatte zuvor beschlossen, rund 7,5 Millionen Euro für zusätzliche Lehrer auszugeben. Allein in der Stadt Bremen wären das 156 Stellen in den kommenden beiden Jahren. Die Linke hält dagegen, dass das Ressort aber gleichzeitig eine Sparquote von 1,2 Prozent erfüllen muss, so dass es am Ende bei gerade einmal acht neuen Stellen bliebe. Und das heißt, so die Linken, dass alle Probleme in den Schulen weiter bestehen. Die Bildungsbehörde hält diese Rechnung für "unseriös". Kein Bereich könne von der Sparquote ausgenommen werden. Insgesamt werde durch die Haushaltsbeschlüsse aber trotzdem mehr Geld in den Schulen landen.
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