9. August 2012, 17:47 Uhr
Weniger Geburten als erwartet
Bremen und Berlin streiten weiter um den Ausbau der Krippenplätze. Strittig ist inbesondere die Methode, nach der die Bundesregierung die Zuschüsse verteilen will. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will vor allem die Länder berücksichtigen, in denen mehr Plätze gebraucht werden. Bremens Sozialbehörde hält von diesem Verfahren nichts.
Die Akzeptanz der Krippen in Bremen steigt. Deshalb braucht Bremen mehr Kitaplätze, meint die Sozialbehörde.
In Bremen sind zwar weniger Kinder geboren worden, als ursprünglich erwartet. Trotzdem braucht das Land mehr Krippenplätze, sagt die Sozialbehörde. Denn in den vergangenen Jahren sei die Akzeptanz für Krippen immer größer geworden. Der tatsächliche Bedarf werde in Bremern gerade erst ermittelt. Auch deshalb sei es für eine Bewertung in Berlin noch viel zu früh.
Vor allem aber dürfe die Bundesregierung die Vereinbarungen nicht einseitig verändern. Bund und Länder hatten sich auf einen konkreten Schlüssel geeinigt, nach dem Krippenplätze gefördert werden. Schröders Vorstoß sorgte auch in anderen Ländern für Kritik: Die Bundesministerin würde eindeutige Absprachen brechen, hieß es auch aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Hamburg.
Ab August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Derzeit fehlen dafür aber bundesweit noch rund 160.000 Plätze.
Bremer Brechmittel-Prozess
Ein Bremer Arzt im Polizeidienst wurde zweimal für den zwangsweisen Brechmittel-Einsatz an einem mutmaßlichen Drogen-Dealer freigesprochen. Beide Urteile hat der Bundesgerichtshof kassiert. Jetzt befindet sich der Fall in der dritten Runde und könnte eingestellt werden. Mehr...
Chronik Botanika
Seit Juni 2003 gibt es das Schaugewächshaus im Bremer Rhododendron-Park und fast genauso lange gibt es immer wieder finanzielle Probleme. Wie es dazu kommen konnte, haben wir in einer Chronik zusammengefasst. Mehr...
Rocker-Dossier
Die Rocker im Nordwesten stellen aus Sicht der Polizei eine permanente Gefahr dar. Denn sie sind in der organisierten Kriminalität aktiv. Ob dagegen Verbote helfen, die Schließung von Klubhäusern oder Razzien – die Experten sind sich nicht einig. Mehr erfahren Sie hier. Mehr...
Chaos in der Bremer Schulpolitik
Hintergründe zum Lehrermangel und Protesten an den Schulen in Bremen und Bremerhaven. Mehr...
Streitfall Weservertiefung
Obwohl die Hafenwirtschaft entlang des Flusses schon lange ungeduldig auf die ersten Bagger wartet, konnten die Richter am Bundesverwaltungsgericht noch keine Entscheidung fällen. Wir haben zusammengefasst, was dafür und was dagegen spricht. Mehr...
Recherche-Redaktion
Wo stimmt etwas nicht? Auf welches Thema möchten Sie uns hinweisen? Wo sollen wir nachhaken? Schreiben Sie an unsere Recherche-Redaktion – oder rufen Sie uns an. Mehr...
Jetzt läuft
Problem "Komasaufen" im Emsland
Anlässe, bei denen Alkohol eine große Rolle spielt, gibt es genügend im Emsland: Tanz in den Mai, Vatertag, Schützenfeste oder aktuell: Abiturfeiern. Um das so genannte "Komasaufen" zu verhindern, weist der Landkreis immer wieder auf die großen Gefahren unkontrollierten Alkoholkonsums hin. Doch was bringen diese Kampagnen? Wir diskutieren live vor Ort. Mehr...
20. Juni, 15:05 Uhr | Nordwestradio
Info: Die Rundschau
Sendezeit:
Mo. - Fr., 7, 8, 12, 16, 17 Uhr
Info: Nordwestradio Journal
Sendezeit:
Mo., - Fr.,
6:05 - 9 Uhr
12:08 - 13 Uhr
17:08 - 18:30 Uhr
Sa.,
8:05 - 9 Uhr
12:05 - 13 Uhr
Podcasts
Hier können Sie die neuesten Politik-Beiträge hören – wann und wo Sie wollen. Mit einem Download auch so oft Sie wollen. Mehr...
Soziale Netzwerke
Sie finden Radio-Bremen-Nachrichten nicht nur hier, sondern auch bei Twitter, Facebook, Google Plus und Youtube. Mehr...
radiobremen.de für unterwegs
Unter "m.radiobremen.de" sind wir nun auch mobil abrufbar. Damit kommen wir vielen Internetnutzern entgegen. Testen Sie es einfach mal aus! Mehr...
Jetzt auf radiobremen.de
Mini-Hitzewelle: Mehrere Züge sind bereits ausgefallen
Sanierung der Krankenhäuser: 200 Millionen Euro für Bremer Geno-Kliniken
K.o.-Tropfen-Prozess: Landgericht verurteilt Männer zu fünf Jahren Haft
Der Kommentar: "Die Art des Protests wird langsam unerträglich"