21. September 2012, 6:20 Uhr
Radioaktiver Transport
Anti-Atomkraft-Aktionsgruppen sind sich derzeit nicht darüber einig, wo sich das Schiff "Atlantic Osprey" mit dem die so genannten Mox-Brennelemente nach Nordenham transportiert werden sollen, befindet. Angeblich ist es am Donnerstag wieder in Richtung des Ausgangshafens umgekehrt. Dort ist es aber noch nicht wieder angekommen. Das Schiff hatte Workington am Mittwoch verlassen.
Unklarheit gibt es über die aktuelle Position des Schiffs, das die Brennelemente aus dem britischen Workington nach Nordenham bringen soll. (Archivbild)
Das automatische Identifikationssystem (AIS) des Schiffes sei abgeschaltet. Bereits vor einer Woche war das Schiff mit den plutoniumhaltigen Brennelementen an Bord nach dem Auslaufen umgedreht. Die "Atlantic Osprey", die zunächst acht Brennelemente nach Nordenham (Kreis Wesermarsch) bringen soll, wäre voraussichtlich zwischen Samstag und Montag in Nordenham angekommen, wenn es die am Mittwoch begonnene Fahrt ohne Unterbrechungen fortgesetzt hätte, sagte Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital. Der Landkreis Wesermarsch hatte zuvor mitgeteilt, dass die insgesamt 16 Brennelemente für das AKW im niedersächsischen Grohnde in zwei Transporten – in der zweiten Septemberhälfte und im November – nach Deutschland gebracht werden sollen.
Der Kreistag und der Stadtrat von Nordenham hatten sich am Montag in einer gemeinsamen Resolution dagegen gewandt, dass die Fracht in der Wesermarsch umgeschlagen werden soll. Umweltschützer kündigten für Sonntag ein "Protest-Paddeln" auf der Weser gegen die Transporte an. Mit Fahnen und Transparenten geschmückte Kajaks und Kanadier wollten in die Nähe eines privat betriebenen Hafens in Nordenham fahren, in dem die Brennelemente umgeschlagen werden sollen, teilte die Organisation "Contratom" am Mittwoch mit.
Atomtransporte über Nordenham
Harmlose Routine oder Risiko für die Region?
Stopp der Mox-Transporte über Nordenham gefordert
Atomtransport auf dem Weg nach Nordenham
Zum Jubiläum: 150 Jahre SPD
Am 23. Mai 1863 gründeten im Leipziger Pantheon Ferdinand Lasalle und Delegierte aus elf Städten den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein, den Vorläufer der SPD. Dazu sendet das Nordwestradio Beiträge und Gespräche. Mehr...
Streitfall Weservertiefung
Obwohl die Hafenwirtschaft entlang des Flusses schon lange ungeduldig auf die ersten Bagger wartet, konnten die Richter am Bundesverwaltungsgericht noch keine Entscheidung fällen. Wir haben zusammengefasst, was dafür und was dagegen spricht. Mehr...
Rocker-Dossier
Die Rocker im Nordwesten stellen aus Sicht der Polizei eine permanente Gefahr dar. Denn sie sind in der organisierten Kriminalität aktiv. Ob dagegen Verbote helfen, die Schließung von Klubhäusern oder Razzien – die Experten sind sich nicht einig. Mehr erfahren Sie hier. Mehr...
Ein Haushalt mit Risiken
Finanzprobleme hat Bremen genug. Trotz aller Anstrengungen wächst der Schuldenberg weiter. Sparen ist also "oberstes Gebot". Trozdem fordern Politiker mehr Geld für Schulen und Krankenhäuser. Wie groß ist der Schuldendruck also wirklich? Mehr...
Recherche-Redaktion
Wo stimmt etwas nicht? Auf welches Thema möchten Sie uns hinweisen? Wo sollen wir nachhaken? Schreiben Sie an unsere Recherche-Redaktion – oder rufen Sie uns an. Mehr...
Jetzt läuft
Wie gefährlich ist die Erdgasförderung im Nordwesten?
Für immer mehr Menschen im Nordwesten hat sich Fracking zum Reizwort entwickelt. Sie fürchten um ihre natürlichen Lebensgrundlagen, vor allem ums Trinkwasser. Die großen Energiekonzerne wollen mit dem hydraulischen Aufbrechen tiefer Gesteinsschichten neue Gasvorkommen erschließen. Dabei werden giftige Chemikalien mit hohem Druck in den Boden gepresst. Wir diskutieren live vor Ort. Mehr...
23. Mai, 15:05 Uhr | Nordwestradio
Info: Die Rundschau
Sendezeit:
Mo. - Fr., 7, 8, 12, 16, 17 Uhr
Info: Nordwestradio Journal
Sendezeit:
Mo., - Fr.,
6:05 - 9 Uhr
12:08 - 13 Uhr
17:08 - 18:30 Uhr
Sa.,
8:05 - 9 Uhr
12:05 - 13 Uhr
Podcasts
Hier können Sie die neuesten Politik-Beiträge hören – wann und wo Sie wollen. Mit einem Download auch so oft Sie wollen. Mehr...
Soziale Netzwerke
Sie finden Radio-Bremen-Nachrichten nicht nur hier, sondern auch bei Twitter, Facebook, Google Plus und Youtube. Mehr...
radiobremen.de für unterwegs
Unter "m.radiobremen.de" sind wir nun auch mobil abrufbar. Damit kommen wir vielen Internetnutzern entgegen. Testen Sie es einfach mal aus! Mehr...
Jetzt auf radiobremen.de
Nachfolger für Thomas Schaaf: DFB entscheidet über Dutt-Freigabe
Selbstgesteckte Ziele: Bremen hat nicht genug für Klimaschutz getan
Bezahlbare Unterkünfte: SPD-Politiker sieht Fehler in Bremer Wohnungspolitik
Liebe zu Pflanzen: Mit einem Bremer "Extrem-Botaniker" auf Tour