2. Oktober 2012, 16:26 Uhr
Tarifkonflikt
Rund 500 Mitarbeiter des Windanlagenherstellers "Repower" haben am Dienstagnachmittag in Bremerhaven ihre Arbeit niedergelegt. Mit ihrem Warnstreik wollen sie durchsetzen, dass "Repower" den Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie übernimmt. Gespräche darüber waren gescheitert.
Der Gewerkschaft IG Metall zufolge nahmen bundesweit rund die Hälfte der 1.800 Beschäftigten an dem Warnstreik teil. In roten Plastikwesten, mit Trillerpfeifen und Transparenten, demonstrierten die Arbeiter vor den Werkstoren von Repower und der Repower-Tochter Powerblades. Zeitweise blockierten sie die Straße, an der die beiden Unternehmen liegen.
Forderung nach Tarifvertrag, [3:43]
Die Beschäftigten wollen, dass Repower sie künftig nach den branchenüblichen Tarifen bezahlt. Die Gewerkschaft hatte zu dem Warnstreik aufgerufen, weil es auch in der fünften Verhandlungsrunde keine Einigung mit der Repower-Geschäftsführung gegeben hatte. Die Verhandlungsführerin der Gewerkschaft, Stephanie Schmoliner, warf dem Windanlagenhersteller deswegen Hinhaltetaktik vor. Die Verhandlungen sollen am 17. Oktober weitergehen.
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