9. Juli 2012, 16:34 Uhr
Soziales Bremen
Die rot-grüne Regierung in Bremen will den sozialen Wohnungsbau stärker fördern. Mindestens 350 neue Wohnungen pro Jahr seien in Bremen und Bremerhaven nötig, heißt es in einem Positionspapier der SPD. Das hat die Fraktion der Partei in der Bremischen Bürgerschaft am Montagnachmittag beschlossen.
Die Bremer Regierung fordert mehr günstigen Wohnraum in Bremen.
6,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter sind für Empfänger von Arbeitslosengeld II die Mietobergrenze. In Bremen gibt es aber nicht genug Wohnungen in diesem Bereich – und zu wenige Wohnungen für ein bis zwei Personen. Nach Ansicht der SPD soll die Stadt deshalb Fördermittel bereitstellen, damit jährlich neue Mietwohnungen für Menschen mit geringem Einkommen gebaut werden.
Auch städtische Flächen sollen zu günstigen Konditionen abgegeben werden – beispielsweise für neue Studentenwohnheime. Die SPD will deshalb, dass Senat und Wohnungsbau-Gesellschaften kooperieren. Ziel sei ein "Bremer Bündnis für Wohnen". Die Grünen forderten, dass die Wohnungsbaugesellschaften für jede neu gebaute Wohnung die Mieten für zwei ältere Wohnungen reduzieren. Auch Obdachlose sollten ihrer Meinung nach vom sozialen Wohnungsbau profitieren. Andere Städte hätten bereits gute Erfahrungen damit gemacht, zentrale Notunterkünfte abzubauen und statt dessen Obdachlose in städtischen Wohnungen unterzubringen.
Mehr neue Wohnungen in Bremerhaven
Bremer SPD will mehr Wohnraum schaffen
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