14. November 2012, 20:44 Uhr
EnBW stoppt Windpark-Projekt
Der Betriebsrat des Bremerhavener Windanlagenherstellers "Repower" fürchtet, dass bald die ersten Leiharbeiter gehen müssen. Grund ist die Entscheidung des baden-württembergischen Stromkonzerns "EnBW", den Bau seines 1,5 Milliarden Euro teuren Windparks "Hohe See" vor Borkum auf Eis zu legen. Dadurch geht dem Bremerhavener Repower-Werk für das nächste Jahr ein Großauftrag verloren.
Der Aufbau neuer Windparks auf dem Meer hat deutlich an Fahrt verloren.
80 Anlagen sollten für diesen Windpark gebaut werden. Doch daraus wird vorerst nichts. "Entsprechend angespannt ist die Stimmung im Bremerhavener Werk", sagte Repower-Betriebsratschef Rainer Könemann. Repower beschäftigt in Bremerhaven 96 festangestellte Mitarbeiter und 110 Leiharbeiter. Die Unternehmensführung bedauerte die Absage von EnBW, äußerte sich aber nicht zu den möglichen Folgen.
Ronny Meyer vom Windbranchennetzwerk "WAB" drängte die Bundesregierung, endlich zu handeln und verlässliche Rahmenbedingungen für den Bau von Hochseewindparks zu schaffen. "Ansonsten steuert diese Industrie auf eine Katastrophe zu", so Meyer.
EnBW hatte angekündigt, seine Pläne für den Nordsee-Windpark vorerst ruhen zu alssen. "Wir brauchen gesetzgeberische Klarheit und verlässliche Rahmenbedingungen, bevor wir eine Investitionsentscheidung von deutlich über 1,5 Milliarden Euro treffen", begründete Technikvorstand Hans-Josef Zimmer die Entscheidung. Zuvor hatten bereits die Energiekonzerne "RWE" (Nordrhein-Westfalen) und "Dong" (Dänemark) Investitionen für Windparks auf hoher See verschoben.
EnBW legt Nordsee-Windpark-Projekt auf Eis
Offshore in der Krise
Der lange Weg zur Energiewende
Radio-Bremen-Dossier
Streit um die Stadtautobahn 281
Seit fast 30 Jahren streiten Anwohner, Behördenvertreter und Politiker über den Weiterbau der Stadtautobahn 281. Hier eine Chronologie der jüngsten Ereignisse. Mehr...
Bremer Brechmittel-Prozess
Ein Bremer Arzt im Polizeidienst wurde zweimal für den zwangsweisen Brechmittel-Einsatz an einem mutmaßlichen Drogen-Dealer freigesprochen. Beide Urteile hat der Bundesgerichtshof kassiert. Jetzt befindet sich der Fall in der dritten Runde. Mehr...
Streitfall Weservertiefung
Obwohl die Hafenwirtschaft entlang des Flusses schon lange ungeduldig auf die ersten Bagger wartet, konnten die Richter am Bundesverwaltungsgericht noch keine Entscheidung fällen. Wir haben zusammengefasst, was dafür und was dagegen spricht. Mehr...
Rocker-Dossier
Die Rocker im Nordwesten stellen aus Sicht der Polizei eine permanente Gefahr dar. Denn sie sind in der organisierten Kriminalität aktiv. Ob dagegen Verbote helfen, die Schließung von Klubhäusern oder Razzien – die Experten sind sich nicht einig. Mehr erfahren Sie hier. Mehr...
Ein Haushalt mit Risiken
Finanzprobleme hat Bremen genug. Trotz aller Anstrengungen wächst der Schuldenberg weiter. Sparen ist also "oberstes Gebot". Trozdem fordern Politiker mehr Geld für Schulen und Krankenhäuser. Wie groß ist der Schuldendruck also wirklich? Mehr...
Recherche-Redaktion
Wo stimmt etwas nicht? Auf welches Thema möchten Sie uns hinweisen? Wo sollen wir nachhaken? Schreiben Sie an unsere Recherche-Redaktion – oder rufen Sie uns an. Mehr...
Jetzt läuft
Streit ums Grundwasser in Holdorf
Die Brunnen der Gemeinde Holdorf liefern den größten Teil des Wasserbedarfs der Region Vechta. Nun sollen noch mehr Brunnen noch mehr Grundwasser abpumpen. Viele Anwohner beklagen aber schon jetzt, dass ihre Felder vertrocknen und der Wasserspiegel ihres Badesees sinkt. Welche Folgen hat es, wenn immer mehr Grundwasser aus dem Boden gepumpt wird? Wir diskutieren live vor Ort. Mehr...
29. Mai, 15:05 Uhr | Nordwestradio
Info: Die Rundschau
Sendezeit:
Mo. - Fr., 7, 8, 12, 16, 17 Uhr
Info: Nordwestradio Journal
Sendezeit:
Mo., - Fr.,
6:05 - 9 Uhr
12:08 - 13 Uhr
17:08 - 18:30 Uhr
Sa.,
8:05 - 9 Uhr
12:05 - 13 Uhr
Podcasts
Hier können Sie die neuesten Politik-Beiträge hören – wann und wo Sie wollen. Mit einem Download auch so oft Sie wollen. Mehr...
Soziale Netzwerke
Sie finden Radio-Bremen-Nachrichten nicht nur hier, sondern auch bei Twitter, Facebook, Google Plus und Youtube. Mehr...
radiobremen.de für unterwegs
Unter "m.radiobremen.de" sind wir nun auch mobil abrufbar. Damit kommen wir vielen Internetnutzern entgegen. Testen Sie es einfach mal aus! Mehr...
Jetzt auf radiobremen.de
Werder Bremen: Neuer Trainer Dutt wird heute vorgestellt
Bessere Arbeitsbedingungen: ENO-Mitarbeiter treffen sich zu Betriebsversammlung
Streit um Beratungsstelle: SPD-Fraktionschef will Rat und Tat-Zentrum erhalten
Böhrnsens Türkei-Reise: "Wichtig, sich mal sehen zu lassen"