17. Januar 2013, 19:48 Uhr
Finanznot beim Klinikverbund
Die städtischen Kliniken bekommen von der Stadt Bremen erneut eine Finanzspritze. Um das Grundkapital der in Schwierigkeiten geratenen Krankenhäuser aufzustocken, will der Senat in der kommenden Woche zehn Millionen Euro bereitstellen. Alle Reserven werden Ende des laufenden Jahres aufgebraucht sein. So lässt sich zusammenfassen, wie der Senat die Lage in den städtischen Krankenhäusern "Mitte" und "Nord" sieht.
Zwei der vier zum Klinikverbund gehörenden Krankenhäuser stecken in finanziellen Schwierigkeiten.
Damit eben das nicht passiert, sollen die beiden Sorgenkinder jetzt so viel Geld bekommen, dass Ende 2013 noch ein Plus auf dem Konto steht. Acht Millionen Euro für Bremen-Mitte, zwei Millionen Euro für Bremen-Nord. Wie es aber in den nächsten Jahren weitergeht, kann auch der Senat noch nicht sagen. Das geplante Zukunftskonzept bis zum Jahr 2017 wird bis zum Sommer 2013 überarbeitet, hieß es dazu.
Video: Mitarbeiter forderten mehr Geld für Krankenhäuser
Einstellungen, Infos und Kommentare
Die Mitarbeiter des Klinikverbunds "Gesundheit Nord" wollten darauf jedoch schon am 17. Januar 2013 eine Antwort haben. 500 Beschäftigte demonstrierten vor dem Bremer Rathaus. Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) konnte ihnen eine Sorge nehmen. Eine Privatisierung der vier städtischen Krankenhäuser schloss der Politiker in jedem Fall aus.
Bremer Senat stellt zehn Millionen Euro bereit, [4:56]
Otmar Willi Weber im Gespräch mit Reporter René Möller
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Bremer Kliniken: Millionenverlust zum Jahresende
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