19. Juli 2012, 4:00 Uhr
Klinikum Bremen-Mitte
Am Klinikum Bremen-Mitte wurde am Donnerstag der Grundstein für den Neubau gelegt. In vier Jahren sollen Patienten dann im neuen Gebäude behandelt werden. Die Feierstimmung ist aber getrübt, weil der Neubau teurer wird und später in Betrieb geht als geplant.
Ursprünglich waren dafür 230 Millionen Euro geplant. Jetzt könnten nochmal 35 Millionen dazukommen, für die es noch keine Finanzierung gibt. Ein Grund für die drohende Verteuerung: Nach der tödlichen Infektionswelle mussten die Baupläne an verschärfte Hygiene-Standards angepasst werden. Zudem hatte sich schon der Rohbau verzögert. Die Eröffnung musste deshalb um zwei Jahre nach hinten verschoben werden.
Der Neubau soll patientenfreundlich und effektiv zugleich sein. Kürzere Wege zwischen den Abteilungen und hochmoderne Medizin. Es wird dann Platz für 750 Patienten geben. Zur Grundsteinlegung am Donnerstagnachmittag erschienen Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD), Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) und der Chefin des Klinikverbundes Gesundheit Nord (Geno), Jutta Dernedde.
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