3. Februar 2012, 13:43 Uhr
Ausblick auf 2012
Die Messe Bremen erwartet in diesem Jahr etwas mehr Umsatz. Geschäftsführer Hans-Peter Schneider nannte die Verbrauchermesse "Hanse Life" mit rund 70.000 Besuchern sowie die am Freitag eröffnete "Bremen Classic Motorshow" mit erwarteten 40.000 Gästen die Zugpferde in den Bremer Messehallen.
Ansonsten setzt die Messegesellschaft auf viele kleinere Spezialmessen. Zu den Sorgenkindern zählt die Reitveranstaltung Euroclassics. Auch die Nautikmesse Boatfit oder die Genießermesse Slowfisch rechnen sich laut Messeschef Schneider nicht. Deswegen werden sie mit anderen Events zusammengelegt, um mehr Gäste zu locken. Am Leben erhalten werden aber nur Veranstaltungen, die laut Schneider Dynamik aufweisen. Schauen, bei denen die Besucherzahlen sinken, werden nicht wieder aufgelegt. Das betrifft zum Beispiel die Fachmesse "Waste To Energy".
Die Messe Bremen hatte das Jahr 2010 mit einem Umsatz von knapp neun Millionen Euro abschließen können. Das ist eine Million Euro mehr als in der Bilanz von 2009.
Wie die meisten anderen kleinen und mittleren Messegesellschaften in Deutschland rechnet der Bremer Veranstalter damit, dass auch die Schauen in den Hallen auf der Bürgerweide auf lange Sicht keine großen Gewinne abwerfen. Dafür profitiere die Stadt aber, so Messechef Schneider. Für jeden Euro Umsatz bei der Messe flössen fünf Euro zusätzlich an Kaufkraft nach Bremen.
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