2. Februar 2012, 13:55 Uhr
Raumfahrtstandort Bremen
Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB hat einen weiteren Auftrag zum Bau von Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo erhalten und damit den Rivalen EADS ausgestochen. Die EU-Kommission gab am Donnerstag bekannt, dass OHB acht weitere Satelliten bauen soll. Der Auftrag hat einen Wert von insgesamt 250 Millionen Euro.
Galileo soll ab 2014 für Navigationsdienste nutzbar sein.
Die EU hatte den Bremern schon bei der ersten Ausschreibung vor zwei Jahren den Vorzug vor EADS gegeben und sie mit dem Bau von 14 der rund 30 geplanten Satelliten beauftragt. Galileo soll im All metergenaue Ortsbestimmungen für Verkehr oder Landwirtschaft ermöglichen und Europa unabhängig vom US-System GPS machen. Die ersten Satelliten wurden im Herbst ins All geschossen.
Die Kosten für den Aufbau des mit öffentlichen Geldern finanzierten Projekts liegen bei rund fünf Milliarden Euro statt der ursprünglich geplanten 3,4 Milliarden. Die öffentliche Hand musste die Finanzierung übernehmen, nachdem ein Konsortium privater Firmen ausgestiegen war.
OHB hatte den ersten Auftrag für die Satelliten im Januar 2010 erhalten und dem Konzern damit einen weiteren Schub gegeben. Innerhalb von nur zwei Jahren entstanden allein am Bremer Standort rund 150 neue Arbeitsplätze. Aktuell sind es 450 Mitarbeiter, davon arbeiten 100 im Galileo-Team. Die OHB-Gruppe beschäftigt insgesamt 2.300 Mitarbeiter.
OHB gewinnt erneut Satelliten-Ausschreibung, [1:19]
Erste Galileo-Satelliten sind im All, [1:16]
Tiefwasserhafen der Superlative
Deutschlands einziger Seehafen mit Tiefgang ist ein gigantisches Projekt. Ab August 2012 sollen die größten Containerschiffe der Welt Wilhelmshaven anlaufen. Es ist ein Vorhaben der Superlative: Erst Deutschlands größter Sandkasten, dann Norddeutschlands größte Baustelle. Der Jade-Weser-Port ist ein ehrgeiziges Projekt der Länder Niedersachsen und Bremen. Mehr...
Untersuchungsausschuss Krankenhauskeime
Der Tod von drei frühgeborenen Babys in der Kinderklinik Bremen-Mitte beschäftigt einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bremer Landtags. Wir berichten hier über jede Sitzung. Mehr...
Windenergie-Dossier
Seit dem Reaktorunglück in Fukushima ist die Energiewende ein Dauerbrenner in Medien und Politik. Welche Potentiale die Windenergie bietet und wo es Schwierigkeiten gibt, erfahren Sie in unserem Dossier. Mehr...
Drogenpolitik auf dem Prüfstand
Vor fünf Jahren wurde Kevins Leiche im Kühlschrank seines Stiefvaters gefunden. Der Zweijährige starb unter den Augen der Behörden. Seitdem steht die Bremer Drogenpolitik auf dem Prüfstand. Mehr...
Stille Einlagen ummünzen?
Bremen soll seine stille Einlage an der Bremer Landesbank aufgeben und statt dessen Anteile an der Bank bekommen. Denn die Landesbank-Mutter, die NordLB, braucht mehr Eigenkapital. Niedersachsen macht Druck, doch die Bremer sind noch nicht überzeugt. Mehr...
Jetzt läuft
Wenn der Job nicht zum Leben reicht
Hunderttausende Arbeitnehmer können in Deutschland mittlerweile von ihren 40-Stunden-Jobs nicht mehr leben und täglich werden es mehr – in immer mehr Berufen. Menschen, die einen Zweitjob ausüben müssen und dann insgesamt 60 oder 70 Stunden in der Woche arbeiten. Ein Radio Bremen-Team hat drei von ihnen in ihrem Überlebenskampf begleitet. Mehr...
12. Juni, 17:45 Uhr | EinsPlus
Info: Die Rundschau
Sendezeit:
Mo. - Fr., 7, 8, 12, 16, 17 Uhr
Info: Nordwestradio Journal
![Globus mit Mikrofon davor [Quelle: Radio Bremen] Globus mit Mikrofon davor [Quelle: Radio Bremen]](/nordwestradio/sendungen/nordwestradio_journal/journal104_v-mediateaser.jpg)
Sendezeit:
Mo., - Fr.,
6:05 - 9 Uhr
12:08 - 13 Uhr
17:08 - 18:30 Uhr
Sa.,
8:05 - 9 Uhr
12:05 - 13 Uhr
Politik-Podcasts
Politik-Beiträge hören – wann und wo Sie wollen: Hier werden Ihnen jeweils die neuesten Podcast-Dateien zum direkten Download angeboten. Mehr...