22. Juni 2012, 16:53 Uhr
Atlas Delmenhorst
In einem seit 2010 anhaltenden Streit zwischen der Geschäftsleitung der Atlas Maschinen GmbH und dem Gesamtbetriebsrat hat sich die IG Metall empört über die vom Geschäftsführer beantragte Betriebsratsauflösung gezeigt. Der beim dem zuständigen Arbeitsgericht eingereichte Antrag sei "juristisch nicht haltbar", sagte IG-Metall-Sprecher Thomas Tillmann-Bramkamp am Freitag.
Video: Streit bei Atlas Maschinen geht weiter
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Auch sei unverständlich, warum es nur den Firmensitz Delmenhorst und keinen anderen Standort treffe. Der Gang zum Gericht zeige, dass sich der Atlas-Eigner Filip Filipov "stumpf weigert, auf die Gespräche mit den Betriebsräten und der IG Metall einzugehen", sagte der Sprecher. Zu dem Eklat kam es laut Gewerkschaft, weil der Gesamtbetriebsrat Filipovs Forderungen nicht unterschreiben wollte. Dazu gehören unter anderem mehr 40-Stunden-Arbeitsverträge und ein Überstundenkontingent. Außerdem wolle er eine bereits 2010 vereinbarte Ausschüttung von 1,4 Millionen Euro an die Belegschaft nicht auszahlen.
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