20. Februar 2012, 18:24 Uhr
Eurogate scheitert mit Klage
Der Hafenbetreiber "Eurogate" ist vor dem Landgericht Oldenburg mit einer einstweiligen Verfügung gegen die Realisierungsgesellschaft des Jade-Weser-Ports gescheitert. Eurogate wollte geringere Liegegebühren für den Tiefwasserhafen ermöglichen.
Streit gibt es um die Liegegebühren nach Fertigstellung des Jade-Weser-Ports.
Das so genannte Hafenentgelt müssen Reeder zahlen, wenn ihre Schiffe im Tiefwasserhafen festmachen. Es wird unter anderem nach der Größe des Schiffes und der Anzahl der Tage, die ein Schiff im Hafen liegt, berechnet.
Eurogate hat nach Angaben des Gerichts kritisiert, dass das Hafenentgelt beim Jade-Weser-Port fast doppelt so hoch sein soll, wie in einem ersten Vertragsentwurf mit der Realisierungsgesellschaft des Tiefwasserhafens festgelegt. Eurogate konnte dem Gericht aber nicht glaubhaft machen, dass die Gebühren "unangemessen" hoch seien, so ein Sprecher des Gerichts. Außerdem besitze Eurogate als Betreiber des Hafens laut Vertrag kein Einspuchsrecht gegen die Höhe der Hafenentgelte. Eurogate wollte bislang keine Stellungnahme abgeben.
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