Ihre Meinung zum Tanzverbot
Tanzen bis in die Puppen, Karfreitag in die Disco und Schwofen am Totensonntag. Für viele Christen wäre dies ein Ding der Unmöglichkeit. Was halten Sie davon, ein Tanzverbot an "stillen Feiertagen" aufzuheben? Schreiben Sie Ihre Meinung in unser Gästebuch!
Nordlicht, 24. November 2012, 20:09 Uhr:
Ich bin für die strikte Trennung von Staat und Kirche. Dazu sollte die Kirche ihr Dienstpersonal selber bezahlen. Auch die kirchlichen Feiertage gehören abgeschafft. Wer an den Feiertagen teilnehmen will, soll dafür Urlaub nehmen. Das müssen Moslems und Juden ja auch. Ich bin die ständige Bevormundung in Deutschland leid, u.a. Nichtraucherschutz.
Arne, 24. November 2012, 19:11 Uhr:
Wie und ob ich meine religiösen Vorstellungen ausleben möchte bleibt mir überlassen und kann doch nicht von irgendeiner Kirche vorgeschrieben werden, die auf christliche Werte wie Toleranz und Selbstbestimmung und Nächstenliebe pocht. Wenn ich tanzen gehen möchte, möchte ich tanzen gehen! Wenn ich trauern möchte, gehe ich entweder tanzen oder treffe mich mit Freunden oder bleibe zuhause und merke nicht, dass andere tanzen! Weg mit dem Verbot.
Kalle, 24. November 2012, 19:07 Uhr:
Die Argumentation, dass Anwohner der Bürgerweide sich Karfreitag gestört fühlen könnten, zihet bei mir nicht. Wenn ich in Citylage oder an eine Hauptstraße oder in die Nähe einer großen Fabrik o.ä. ziehe oder wenn ich neben eine Kirche zihe (die wirklich sehr nervig und sehr laut regelmäßig und auch an Sonn-/Ruhe-/Feiertagen mit Glockengeläut auf sich aufmerksam machen darf) oder in die Nähe eines Flughafens oder Bahnhofs ziehe, dann weiß ich dass es laut werden kann. Ziehe ich in die Nähe der Bürgerweide, dann weiß ich, dass es dort seit Jahrzehnten die Osterwiese, den Freimarkt und andere Veranstaltungen gibt.
Kuddel, 24. November 2012, 18:53 Uhr:
Kirche ud Staat sind getrennt. Also darf Kirche auch keinen allzugroßen Einfluss auf und keine Vorteile durch Gesetzgebung haben. Ich denke, dass alle Menschen reflektiert und selbstbestimmt genug sind, eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und wie und wann und wo sie trauern, Anderen Gedenken oder Religion leben wollen. Das Argument, dass wir eine christlich geprägte Gesellschaft seien, hält für mich nicht stand. Denn in Südeuropa, Osteuropa und den USA und Südamerika beispielsweise werden christlich geprägte und stark religiös geprägte Gesellschaften ganz anders gelebt. Dort gibt es solche Argumente und Verbote nicht. Also, lasst jeden singen und tanzen und feiern, wann und wo er/sie es möchte. Das hat nichts aber auch gar nichts mit Religion zu tun und darf auch nicht durch Religionsgemeinschaft vordiktiert werden.
Irmtraud, 23. November 2012, 18:56 Uhr:
Ich bin gegen das Tanzverbot. die Fußballer dürfen ja auch spielen. Ganz strikte Trennung von Politik und Kirche bitte!!
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Sendezeit:
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