Eisbären Bremerhaven
Die Eisbären Bremerhaven haben im Abstiegskampf einen Dämpfer abbekommen. Ohne ihre Spielmacher Stanley Burrell und Terrel Everett haben sie das Spiel in Würzburg mit 53:63 (28:36) verloren. Die Bremerhavener sind jetzt auf Tabellenplatz 13 und haben weiter vier Punkte Abstand auf den Abstiegsplatz.
Video: Niederlage in Würzburg für die Eisbären Bremerhaven
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Bremerhavens bester Werfer Stanley Burrell musste wegen eines grippalen Infekts aussetzen, Terrell Everett wegen einer Beckenprellung. Trotz der Ausfälle hängte sich das Team von Trainer Doug Spradley voll rein. Zweimal konnten die Eisbären einen 16- und einen 18-Punkte-Rückstand verkürzen. Doch eine Chance auf den Sieg hatten sie nie. Bei einer Trefferquote von knapp 35 Prozent kaum verwunderlich.
"Mit so einer Trefferquote aus dem Feld ist es schwer, auswärts zu gewinnen", so Trainer Doug Spradley nach dem Spiel. "Aber wir haben den Kopf nicht hängen lassen und immer weiter gekämpft. Der Einsatz und die Intensität haben gestimmt". Kämpferisch habe die Mannschaft alles gegeben, sagte auch Eisbären-Manager Jan Rathjen. "Ohne die Leistung des Teams schmälern zu wollen. Mit Stanley und Terrel wäre hier auch ein Sieg möglich gewesen."
Die Eisbären starteten gut, führten mit 7:5 durch Körbe von Antony Canty, der Stanley Burrell als Aufbauspieler ersetzte, und Nationalspieler Philip Zwiener, mit zwölf Punkten bester Werfer der Eisbären. Doch zu viele Würfe fanden nicht das Ziel. Das lag vor allem an den stark verteidigenden Würzburgern. Der Rückstand nach dem ersten Viertel: 12:17. Eine schwache Phase zu Beginn des zweiten Viertels folgte, der Abstand zur Pause: 28:36.
Aber die Moral der Eisbären stimmte. Sie kämpften sich nach der Pause wieder heran bis auf drei Punkte (33:36). Doch immer wenn sie etwas näher herankamen und daran schnupperten auszugleichen, legte Würzburg einen Zahn zu. Ein 15:2-Lauf der Hausherren sorgte kurz vor Ende des dritten Viertels für Ernüchterung bei den Eisbären (35:51). Spätestens ab diesem Zeitpunkt war das Spiel gelaufen. So stark sie weiter kämpften, der Sieg war nicht mehr möglich.
Trainer Doug Spradley brachte neben Jusuf El Domiaty auch den Youngster Bazoumana Kone aufs Feld. Kurz darauf machte der 19-Jährige seine ersten Bundesligapunkte. Andrew Drevo und Philip Zwiener legten mit ihren Körben noch einmal nach (53:61). Zu mehr reichte es nicht. Endstand: 53:63.
Die Eisbären sind so weiter mitten drin im Abstiegskampf. Und das liegt auch an der eklatanten Auswärtsschwäche. Sieben der letzten acht Partien in der Fremde haben die Eisbären verloren. Das Positive: Zuhause läuft es wesentlich besser, da sind die Eisbären seit vier Spielen ungeschlagen. Und das macht Mut, denn die nächsten drei Spiele sind alle Heimspiele. Als nächstes kommen die Baskets aus Oldenburg am Sonntag zum Nordderby nach Bremerhaven.
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