Basketball-Bundesliga
Keith Waleszkowski bei einem der wenigen Korberfolge der Eisbären.
Die Eisbären Bremerhaven mussten in der achten Begegnung in der Bremer Stadthalle die vierte Niederlage einstecken. Vor 9720 Zuschauer verloren die Bremerhavener das Nordderby der Basketball-Bundesliga gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück mit 51:73. Die Baskets Oldenburg gewannen dagegen ihr Heimspiel gegen den Tabellenletzten Giessen mit 102:86.
Die Eisbären Bremerhaven hatten bei ihrem Heimspiel in Bremen einen rabenschwarzen Tag erwischt. Die Mannschaft hatte augenscheinlich große Probleme mit der ungewohnten Kulisse. Offensiv lief nichts zusammen, defensiv waren die Bremerhavener meist einen Schritt zu spät. Quakenbrück führte nach 5 Minuten bereits mit 10:2, zur Halbzeit dann mit 37:21.
Den Eisbären gelang auch in der zweiten Hälfte kaum eine gute Aktion, die Dragons waren in allen Belangen überlegen. Erst 91 Sekunden vor dem Ende gelang der Mannschaft von Doug Spradley der erste "Dreier" des gesamten Spiels durch Jermain Rafington. Der Bremerhavener Stanley Burrell war trotz der Niederlage der beste Werfer auf dem Parkett. Der US-Amerikaner war mit 20 Punkten erfolgreich.
"Ich möchte mich bei den vielen Zuschauern in der Halle entschuldigen. Das war wieder mal ein Spiel, wo der Großteil meiner Mannschaft weit unter Niveau gespielt hat. Stanley Burrell musste vieles alleine machen. Nur 13 Fouls zeigen, dass wir viel zu brav und zu lieb waren. Wenn es nicht läuft, muss man auch mal dazwischen hauen und böse sein. Keine Frage, die Dragons sind eine sehr gute Mannschaft und haben absolut verdient gewonnen. Fakt ist aber auch, dass wir deutlich besser spielen können", lautete das Fazit von Eisbären-Trainer Doug Spradley.
Der Bremerhavener Jermain Rafington kämpft gegen Guido Grünheid um den Ball.
In der Tabelle bleiben die Eisbären Bremerhaven nach dem 16. Spieltag auf Rang acht. Die Baskets Oldenburg haben dagegen Rang zwei verteidigt. Im Heimspiel gewannen die Oldenburger gegen den Tabellenletzten Giessen mit 102:86.
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