Eisbären Bremerhaven
Mit Calvin Oldham haben die Eisbären Bremerhaven einen Trainer verpflichtet, der sich sowohl international als auch in der Bundesliga bestens auskennt. Schließlich hat der 52-jährige Nachfolger von Doug Spradley fast 20 Jahre in Deutschland gelebt. Eisbären-Manager Jan Rathjen erläutert im Sportblitz, warum Oldham der Wunschkandidat der Bremerhavener ist.
Video: Eisbären-Manager Jan Rathjen im Sportblitz
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Radio Bremen: Da ist Ihnen aber ein ziemlich dicker Fisch ins Netz gegangen?
Jan Rathjen: Ja, wir sind zufrieden. Das war unsere Wunschverpflichtung. Wir sind sehr froh, dass wir Calvin Oldham für die nächsten drei Jahre nach Bremerhaven holen konnten. Da sind wir sehr mit zufrieden.
Radio Bremen: Was hat Calvin Oldham, was Doug Spradley, der Vorgänger, nicht hat?
Jan Rathjen: Ich glaube, man sollte nicht den einen mit dem anderen vergleichen. Jeder hat seinen eigenen Stil. Ich kann nur sagen, was Calvin Oldham hat, ich will nicht sagen, dass Doug Spradley das nicht hatte. Er ist sehr erfahren. Er ist sehr gut in den USA verdrahtet, was Spieler-Rekrutierungen angeht. Er war lange in Deutschland, spricht die deutsche Sprache und kennt den deutschen Markt. Er hat unheimlich Lust gehabt, wieder nach Deutschland zu kommen nach zuletzt sechs Jahren in Korea. Das ist Calvin Oldham.
Radio Bremen: Sie haben ihn für drei Jahre verpflichtet. Das ist einerseits ein ziemlicher Vertrauensvorschuss und gleichzeitig vielleicht auch ein Signal, dass die Eisbären in Zukunft auf Kontinuität setzen. Ist es das, was Sie wollen?
Video: Calvin Oldham im Portrait
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Jan Rathjen: Ja, das ist richtig. Wir sind überzeugt von der Verpflichtung und da müssen wir dem Trainer auch Vertrauen geben. Wir kennen ihn. Er ist kein Unbekannnter. Er war ja lange in Deutschland, hat viele Trainer-Stationen hinter sich und wir hatten überhaupt keinen Zweifel daran, dass wir ihn für drei Jahre verpflichten - im Gegenteil wir sind sehr froh. Natürlich möchte Calvin etwas aufbauen. Ein Programm in Bremerhaven und das geht halt nicht in einem Jahr, da braucht man auch ein bisschen länger zu.
Radio Bremen: Was für einen Basketball können wir von ihm erwarten? Wofür steht er?
Jan Rathjen: Das ist eine gute Frage. Er legt sehr viel Wert auf Verteidigung. Das sagen zunächst viele Trainer. Leider war es so, wenn wir unsere Statistik der letzten drei Jahre angucken, dann war das nicht gerade unsere Stärke. Defense ist sicher eine Sache, auf die er ganz großen Wert legt. Außerdem brauchen wir Team-Basketball. Wir brauchen eine Mannschaft, die auch charakterlich von den Spielern als Einheit auftritt. So wollen wir in die Saison gehen.
Radio Bremen: Bekommt er eine Zielvorgabe mit auf den Weg?
Jan Rathjen: Nein, wir haben lange zusammengesessen und uns ausgetauscht. Wir haben sehr viel über unser Programm erzählt, er hat über seine Ideen erzählt und am Ende des Gesprächs waren wir uns einig, dass das sehr gut zusammenpasst. Natürlich wollen wir so erfolgreich, wie möglich spielen. Aber da sind viele Fragen. Welche Spieler bekommen wir? Geht man ohne Verletzungen durch eine Saison? Es wäre, glaube ich, ganz falsch zu sagen, wenn wir Achter werden war es eine gute Saison und wenn wir Zehnter werden, war es eine schlechte Saison. Deswegen haben wir nicht über Plätze gesprochen, sondern darüber, dass wir erfolgreich spielen wollen.
Radio Bremen: Er ist jetzt noch in den USA und guckt nach Spielern und stellt mit Ihnen eine Mannschaft zusammen. Wann können wir ihn denn hier in Bremerhaven erwarten?
Jan Rathjen: Er wird erstmals im August nach Bremerhaven kommen. Er ist jetzt in den USA. Priorität hat die Spielersuche auf dem amerikanischen Markt. Es macht mehr Sinn, wenn er in den USA an der Spieler-Rekrutierung arbeitet, in Absprache mit mir natürlich täglich am Telefon, und ich dann im Sommer in die USA fliege. Er wird dann im August nach Bremerhaven kommen.
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