8. April 2013, 19:15 Uhr | RB TV
Eisbären Bremerhaven
Sonntagabend ist bekanntlich Tatort-Zeit. In Bremerhaven musste aber an diesem Sonntag niemand den Fernseher anschalten, um einen spannenden Krimi zu sehen. Die Eisbären sorgten beim 99:93 gegen Tübingen selbst für ausreichend Spannung. Durch den knappen Sieg haben sich die Basketballer Luft im Abstiegskampf verschafft.
Video: Der Abstiegs-Krimi
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Nach diesem Spiel mussten die 3360 Zuschauer erst einmal tief durchatmen, genau wie die Eisbären selbst. Die hatten es nicht mit Absicht spannend gemacht, auch wenn Philip Zwiener scherzte: "Wir wollen ja immer Zuschauer in die Halle kriegen, deshalb ist so ein Spiel doch gute Werbung." Trainer Doug Spradley hätte dagegen wohl lieber einen entspannten Abend verlebt. "Mittlerweile gucke ich nicht mehr auf meine Nerven. In dieser Arbeit erlebt man wirklich alles."
Video: Interview mit Philip Zwiener
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Es war ein bis zur letzten Minute umkämpftes Spiel - und das obwohl Bremerhaven kurz nach der Halbzeit mit 15 Punkten in Führung lag. Gut eine Minute vor dem Ende konnte Tübingen auf 91:91 ausgleichen. Die entscheidende Szene dann kurz vor Schluss: Tübingen war beim Stand von 95:93 für die Eisbären im Ballbesitz, Vaughn Duggins zog zum Korb, Bremerhavens Jacob Burtschi stellte sich ihm in den Weg - und die Schiedsrichter erkannten auf Offensivfoul. Danach erhöhten Stanley Burrell und Philip Zwiener auf 99:93 - die Eisbären waren gerade noch mal davon gekommen. "Wir haben bis zur letzten Sekunde gefightet", so Zwiener. "In der einen oder anderen Situation haben wir uns nicht ganz schlau angestellt und hatten natürlich auch etwas Glück am Ende."
Video: Interview mit Doug Spradley
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Eine Niederlage hätte sich aber auch niemand vorstellen wollen. Denn der Abstiegskampf in der Basketball-Bundesliga ist verrückt und spannend wie selten, zwischen Platz 11 und 17 liegen gerade mal vier Punkte. So aber haben die Eisbären Bremerhaven sich etwas Luft verschafft. "Wir haben einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt geschafft", sagte Trainer Doug Spradley. "Jetzt ist der Druck ein wenig von unseren Schultern." Mit 26:32 Punkten liegen die Bremerhavener auf dem elften Tabellenplatz, aber eben nur vier Punkte vor einem Abstiegsplatz. Doch eines spricht für die Eisbären: Sie dürfen bei fünf ausstehenden Spielen noch dreimal zuhause antreten.
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