Eisbären Bremerhaven
Die Eisbären Bremerhaven haben für die große Überraschung in der Basketball-Bundesliga gesorgt. Vor 9520 Zuschauern in der Bremer Stadthalle setzten sich die Eisbären gegen den großen Favoriten Bayern München mit 74:72 durch. Erfolgreichster Werfer bei den Eisbären war Stanley Burrell mit 20 Punkten.
Video: Philip Zwiener im Interview
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Nach der 1:6-Pleite des SV Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga hatten sich die Eisbären Bremerhaven gegen den gleichen Gegner einiges vorgenommen. Vor allem Philipp Zwiener: "Ich habe das Spiel von Werder verfolgt und ich als Bremer musste da natürlich etwas machen", sagte Zwiener Augen zwinkernd nach der Partie. Mit einem Sieg gegen den klaren Favoriten hatte aber auch er nicht unbedingt gerechnet. "Es ist ein tolles Gefühl gegen die Bayern gewonnen zu haben. So ein Erfolgserlebnis haben wir gebraucht. Darauf können wir jetzt aufbauen", so Zwiener.
Video: Trainer Doug Spradley
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Die Eisbären begannen konzentriert und ließen sich auch durch einen Acht-Punkte-Rückstand zur Halbzeit nicht beirren und blieben am großen Favoriten dran. Im letzten Viertel erspielten sich die Eisbären eine knappe Führung, die sie in einer hektischen Schlussphase über die Zeit retteten.
"Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Vom ersten bis zum letzten Spieler. Keiner hat den Kopf hängen lassen. Sie haben sich immer wieder zurückgekämpft. Zudem haben wir heute gesehen, was es bringt, wenn 10.000 Zuschauer hinter einem stehen", sagte Trainer Doug Spradley nach dem Spiel.
Stanley Burrell war der große Antreiber der Eisbären Bremerhaven.
Es war ein Erfolg, der nicht zu erwarten war. Vier Spiele in Folge hatten die Bremerhavener verloren und mit dem FC Bayern München kam eine Mannschaft nach Bremen, die sich selbst zum Meisterschaftskandidaten erklärt hat. "Wir haben auch vorher nicht schlecht gespielt, nur diesmal haben wir in den entscheidenden Phasen konzentrierter gearbeitet", so Spradley.
Video: Jan Rathjen
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Als Belohnung bekommen die Spieler nun zwei Tage frei. Erst am Dienstag geht das Training weiter. "Die Jungs sollen das genießen und dann wieder konzentriert an die nächste Aufgabe in Ludwigsburg gehen", sagte ein erleichterter Coach, der sich aber nicht festlegen wollte, ob der Blick nun wieder nach oben geht.
Beste Werfer aufseiten der Gastgeber waren Stanley Burrell (20 Punkte) und Jacob Burtschi (15), für die Münchner war Chevon Troutman (20) am erfolgreichsten.
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